Lost Pieces Youn Sun Nah
Album info
Album-Release:
2026
HRA-Release:
20.02.2026
Album including Album cover Booklet (PDF)
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- 1 Shell of Me 03:06
- 2 Where'd You Hide? 03:38
- 3 Just the Same 04:09
- 4 Lost Pieces 03:42
- 5 A Map of Pain 03:53
- 6 I Run. I Stay 04:07
- 7 I Can't Sleep 03:05
- 8 Collapse 04:14
- 9 We Never Were 04:11
- 10 My Home 03:34
- 11 WTH Is Love! 02:53
Info for Lost Pieces
Youn Sun Nah gehört zu den meistbewunderten Sängerinnen des zeitgenössischen Jazz. Die international preisgekrönte Sängerin, Songwriterin und Performerin wurde von The Guardian für ihren „nahtlosen“ Übergang „zwischen impressionistischem Hochdrama, abstrakter Improvisation oder der unverfälschten Einfachheit einer Folk-Künstlerin“ gelobt. Die in Seoul, Südkorea, lebende Künstlerin begann ihre musikalische Laufbahn als Kind mit Klavierunterricht, bevor sie in ihren Zwanzigern mit dem Korean Symphony Orchestra Gospel sang. Eine Karriere im Musiktheater winkte, aber Youn Sun Nah entschied sich stattdessen dafür, ihrer eigenen Muse zu folgen und besuchte das Institut National de Musique de Beauvais in Paris, das Nadia- und Lili-Boulanger-Konservatorium und das CIM, eine Schule für Jazz und zeitgenössische Musik. Youn Sun Nah etablierte sich schnell als außergewöhnliche Sängerin, gewann Preise bei Jazzfestivals und Wettbewerben und schaffte 2001 mit ihrem Debütalbum Reflet den Durchbruch. Es folgten eine Reihe von zunehmend gefeierten Alben, darunter „Same Girl“ aus dem Jahr 2010 und „Lento“ aus dem Jahr 2013, die ihr neben einer Vielzahl von Auszeichnungen und Ehrungen auch Gold-Status in Frankreich und Deutschland einbrachten.
Neben ihrer wachsenden Zahl an Aufnahmen als Künstlerin hat Youn Sun Nah unzählige Live-Shows und Tourneen in historischen Veranstaltungsorten und bei renommierten Festivals in Europa, Asien und Nordamerika absolviert, darunter Auftritte bei der Abschlusszeremonie der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi und beim International Jazz Day All-Star Global Concert 2017 in Havanna, Kuba, wo sie neben anderen Ikonen wie Herbie Hancock, Regina Carter, Esperanza Spalding, Antonio Sanchez und anderen auftrat.
Youn Sun Nah wurde 2019 vom französischen Kulturministerium zum Officier des Arts et des Lettres ernannt und gab im selben Jahr ihr Debüt bei Warner Music mit dem hochgelobten Album Immersion. Durch die Pandemie an ihren Wohnort gebunden, schrieb und nahm Youn Sun Nah 2022 ihr erstes Album mit ausschließlich eigenen Songs auf: „Waking World“ ist wie immer geprägt von tiefer emotionaler Einsicht und einem eindringlichen musikalischen Ansatz, der Pop-Elemente, folkige Intimität und überraschende Jazz-Instrumentierungen miteinander verbindet. Zwei Jahre später widmete sie sich mit ihrem Coveralbum Elles den Songs ikonischer Sängerinnen, die ihre Karriere beeinflusst haben. 2026 kehrte sie mit Lost Pieces zum Songwriting zurück, einem Album, das sie weiter als Singer-Songwriterin etablierte. Mit ihrer eigenwilligen Kreativität und ihrem ausgeprägten Sinn für Handwerkskunst setzte sie ihre Erkundung musikalischer Möglichkeiten fort und überschritt dabei Grenzen, um erneut etwas Universelles und Wahres zu berühren.
Youn Sun Nah, Gesang
Laurent Vernerey, E-Bass
Raphaël Chassin, Schlagzeug, Percussion
David Patrois, Marimba, Vibraphon
Guillaume Latil, Cello
Arabella Bozic, Viola
Verena Chen, Violine
Alexis Bourguignon, Trompete, Flügelhorn
Christophe Panzani, Tenorsaxophon
Robinson Khoury, Posaune
Zur Info: wir bieten dieses Album in der nativen Abtastrate von 48kHz, 24-Bit an. Die uns zur Verfügung gestellte 96kHz-Version wurde hochgerechnet und bietet keinen hörbaren Mehrwert!
Youn Sun Nah
(geboren 28.08.1969 in Seoul/Korea) wuchs als Tochter eines Dirigenten und einer klassischen Sängerin auf. Mit 23 Jahren debütierte sie als Sängerin bei einem Konzert mit dem Korean Symphony Orchestra. Daran schlossen sich auf nationaler Ebene zahlreiche Auftritte in koreanischen Musicals an, für die sie mehrere Auszeichnungen erhielt. Unter anderem wirkte sie in der koreanischen Fassung des ursprünglich aus Deutschland stammenden Erfolgsmusicals „Linie 1“ mit.
Doch obwohl Youn Sun Nah’s Wurzeln im Musicalfach liegen, wurden ihr die Grenzen dieser künstlerischen Welt schnell zu eng. So entschloss sie sich 1995 nach Paris zu gehen, um dort an der CIM, eine der ältesten Jazzschulen Europas, Jazz und französisches Chanson zu studieren. Darüber hinaus besuchte sie das Staatliche Musikinstitut in Beauvais sowie das Boulanger Konservatorium. Schnell bewies Youn Sun Nah mit ihrem eigenen international besetzten Quintett in den Pariser Clubs ihr großes Talent für den Jazz. Ihr Potential blieb nicht länger unentdeckt und so spielte sie bald mit den renommiertesten Musikern der Pariser Szene. Durch Club- und Festivalauftritte wurde ihr Name in ganz Frankreich zum Begriff. Youn Sun Nah hatte eindrucksvolle Auftritte bei zahlreichen Jazzwettbewerben wie denen von La Défense, St. Maur und Montmartre. Daneben trat sie regelmäßig in Korea auf und so gelang ihr das Kunststück, ihre Karriere gleichzeitig in zwei Ländern in Gang zu bringen.
In den Jahren 2001 bis 2007 spielte Youn Sun Nah fünf Alben ein. Sie tourte durch Frankreich, Europa und ganz Asien einschließlich ihrer koreanischen Heimat. Ihre unermüdliche Aktivität brachte der Sängerin 2004 in Korea die Auszeichnung als „Best Artist“ in der Kategorie „Crossover“ ein. Im selben Jahr wurde ihr Album „So I am...“ vom französischen Publikum wie von der Presse stürmisch gefeiert. Seither wird sie in ihrer zweiten Heimat Frankreich als eine der bemerkenswertesten Sängerinnen ihrer Generation gefeiert. Der Gewinn des renommierten Grand Prix beim Jazz à Juan Concours im Jahre 2005 ebenso wie eine Auszeichnung als beste Nachwuchskünstlerin in Korea war die folgerichtige Konsequenz. Mit dem 2007 erschienenen Album „Memory Lane“, koproduziert von dem bekannten dänischen Pianisten Niels Lan Doky und dem koreanischen Bassisten Kim Jeong Ryul, festigte sie künstlerisch wie kommerziell ihre Position als eine der führenden Jazz-Interpretinnen der asiatischen Musikszene. Auch in den amerikanischen Medien erntete sie nun Anerkennung. Die Einladung zur von Wynton Marsalis geleiteten „Jazz at Lincoln Center“-Konzertreihe sicherte ihr weltweite Aufmerksamkeit.
Wo auch immer sie auftritt und wohin sie ihre vielen erfolgreichen Auftritte in Europa, Australien, Asien und den USA in den letzten Jahren auch geführt haben, Youn Sun Nah gelingt es stets, mit ihrer Musik das Publikum zu berühren. 2009 ist die Sängerin ACT-Künstlerin geworden. Mit den weltberühmten schwedischen Musikern Ulf Wakenius und Lars Danielsson hat sie ihr ACT-Debüt VOYAGE (ACT 9019-2) eingespielt, welches Ende April 2009 erschienen ist.
“Voyage“ war für Viele im Bereich Vokaljazz „Die Entdeckung der Saison” (Süddeutsche Zeitung).
Das Album wurde mit dem „Korean Music Award 2009“ als Jazz und Crossover Album des Jahres und mit dem „CHOC of the Month” vom französischen Jazzman / Jazz Magazine ausgezeichnet.
Am 7.10.2009 ehrte das französische Kulturministerium Youn Sun Nah am mit dem „Chevalier de l`Ordre des Arts et des Lettres“, einer Auszeichnung für besondere Verdienste um die Kunst in Frankreich, die vor ihr schon Künstler wie David Bowie, Dee Dee Bridgewater, Leonardo DiCaprio oder Dustin Hoffman erhielten.
Am 17.4.2010 bezauberte Youn Sun Nah die Besucher beim renommieren Münchner BMW Welt Jazz Award und gewann souverän den Publikumspreis. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude zeigte sich begeistert: „Man merkt am eigenen Leibe, wie Youn Sun Nah das Publikum mit ihrem Charme und ihrer Ausstrahlung um den Finger wickelt.“
Ende September 2010 erschien mit „SAME GIRL (ACT 9024-2)“ Youn Sun Nah’s zweites Album für ACT. So virtuos wie scheinbar mühelos wechselt sie hier zwischen Chanson, koreanischer Musik, Singer- Songwriter, Jazzstandards bis hin zu einer Neuinterpretation von Metallica’s „Enter Sandman“ und schafft es dabei stets, ganz und gar nach sich selbst und vollkommen unverwechselbar zu klingen. Mit Produzent und Bassist Lars Danielsson, Gitarrist Ulf Wakenius und Schlagzeuger Xavier Desandre-Navarre wird Youn Sun Nah von einer bestens eingespielten Band unterstützt.
Mit „Same Girl“ gelingt Youn Sun Nah der bisher größte Erfolg ihrer Karriere - sowohl in Korea, als auch in Europa. So schaffte es das Album in Frankreich innerhalb kürzester Zeit auf Platz eins der Jazzcharts, hielt sich über 30 Wochen ununterbrochen in den Top 10 und erreichte sogar die vorderen Ränge der Popcharts.
Zum zweiten Mal in Folge gewann Youn Sun Nah den begehrten CHOC Award des französischen Jazzman / Jazz Magazine und wurde vom Jazzmagazin „So Jazz“ zur Entdeckung des Jahres gewählt. Von der französischen Jazz-Akademie erhielt sie dem 'Prix Mimi Perrin du Jazz Vocal“ als Sängerin des Jahres.
Eine besondere Ehre wurde Youn Sun Nah im November 2010 zuteil: Im Rahmen des G20 Gipfels in Seoul, Südkorea, trat sie vor den Staatschefs von über 20 Ländern auf – darunter der amerikanische Präsident Barack Obama und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Im Jahr 2011 setzte sich der große Erfolg von „Same Girl“ fort: In ihrer Heimat Korea gewann Youn Sun Nah im Februar zum vierten Mal dem „Korean Music Award“ in der Kategorie „Jazz und Crossover Album des Jahres“.
Am 30. April 2011 war Youn Sun Nah der Stargast des 25. Jubiläums des Kultmusicals „Linie Eins“ im Berliner GRIPS Theater – einem Stück, mit dessen koreanischer Fassung sie einst ihre Karriere begann.
Der bisherige Höhepunkt in der Erfolgsgeschichte von „Same Girl“ in Deutschland dürfte der Echo Jazz 2011 für als beste Sängerin international sein, den Youn Sun Nah am 17. Juni 2011 erhält. Mit dem Gewinn der Auszeichnung setzte sie sich gegen so prominente Mitbewerber wie Stacey Kent oder Lizz Wright durch.
Booklet for Lost Pieces
