What We Are Made Of Shalosh
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
27.03.2026
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
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- 1 Ella Plays 04:27
- 2 Hysteria 03:47
- 3 Once Upon a Melody 03:51
- 4 Don't Look Back in Anger 04:20
- 5 Point of Gravity 04:25
- 6 Valley Song 05:25
- 7 Torn 03:08
- 8 Barbie Girl 04:11
- 9 Circle 04:55
Info zu What We Are Made Of
Mit SHALOSH war von Anfang an klar, dass wir uns niemals auf ein einziges Genre festlegen, sondern unsere Musik so offen wie möglich halten wollen“, sagt Schlagzeuger Matan Assayag. „Das ist der beste Weg, um uns als Menschen und Musiker vollständig einzubringen – und die einzige Möglichkeit, wirklich authentisch zu bleiben.“ In den mehr als zehn Jahren seit seiner Gründung hat das Trio genau diesen frei atmenden, energiegeladenen und tief empfundenen Stilmix zu seinem Markenzeichen gemacht: Jazz und Improvisation treffen hier auf Rock, arabische Musik, westliche Klassik und Pop. Musik ohne Grenzen, mitreißend und ansteckend – inzwischen mit Fans auf der ganzen Welt.
What We Are Made Of, das vierte Album für ACT, macht die Summe aller Einflüsse, die SHALOSH prägen, eindrucksvoll hörbar. Mit verblüffend fantasievollen Bearbeitungen der 90er-Euro-Pop-Hymne Barbie Girl, Oasis’ Don’t Look Back in Anger, Natalie Imbruglias Hit-Ballade Torn, Muses heftig rockendem Hysteria und seinen vielschichtigen Originalkompositionen ist es das bislang offenste Album der Band. Zugleich ist es das erste Album, für das SHALOSH mit einem Produzenten gearbeitet haben: ACT-Chef Andreas Brandis.
„Wir sind ein Piano-Trio in einer Welt voller Piano-Trios – und mit bereits sechs Alben im Rücken wollten wir sicherstellen, dass wir uns weiterhin aus unserer Komfortzone herausbewegen“, sagt Pianist Gadi Stern. „Das führte dazu, dass wir versucht haben, eine Menge fremder Kompositionen aus allen möglichen Richtungen neu zu denken. Und es bedeutete auch, dass wir mit Andreas, den wir seit Jahren kennen und schätzen, eine neue Perspektive dazu genommen haben. Er hat uns in unserem Ansatz, ganz neue Dinge auszuprobieren sehr bestärkt und während einer Woche intensiver Proben, im Studio und auch im Nachgang enorm unterstützt – und das Ergebnis ist außerordentlich kreativ geworden.“
Die neun finalen Stücke des Albums sind das Destillat aus einem Vielfachen an Eigenkompositionen und Covers. Gadi Stern beschreibt seinen Prozess im Umgang mit bekannten Vorlagen: „Wenn ich mich einem bekannten Song nähere, suche ich immer nach etwas, das mir persönlich fehlt, obwohl es in der Komposition eigentlich angelegt ist. Barbie Girl beispielsweise ist ein brillant sarkastischer Song mit großartigem Text: in Moll, mit einem melancholischen melodischen Kern – aber die Produktion ist eben 90er-Euro-Pop. Ich habe alle Elemente auseinandergenommen, um zu sehen, wie wir sie wieder zusammensetzen können, sodass es dem aus meiner Sicht ziemlich tragischen Wesen der Nummer gerechter wird. Die Version von Don’t Look Back in Anger entstand während eines Spaziergangs auf einer Reise. Plötzlich hatte ich den Groove im Kopf und habe ihn auf dem Handy aufgenommen, das Ganze hat nur 15 Minuten gedauert.“ Andere Stücke brauchten länger, um zu reifen – etwa die Version von Torn. „Wir hatten sie 2018 für ein Album aufgenommen, aber sie hat es nicht auf die Platte geschafft, weil sie zwölf Minuten lang und völlig chaotisch war“, sagt Bassist David Michaeli. „Wir haben sie Andreas während der Berlin-Sessions vorgespielt – und er war großartig darin, uns zu sagen, was wir streichen und was wir behalten sollten. Plötzlich ergab alles Sinn.“ Auch die eigenen Kompositionen des Trios spannen weite Bögen. Sie reichen vom bitter-süßen, entschleunigten Ella Plays, inspiriert von Sterns Tochter, über das dunkle, vom libanesisch-US-amerikanischen Dichter Khalil Gibran beeinflusste Point of Gravity bis zu den meditativen Harmonien von Circle.
„Letztlich ist die Band ein geschützter Raum für uns drei, in dem wir uns frei ausdrücken können“, sagt Assayag. „Wir akzeptieren einander, und all unsere Songs sind eine kollektive Arbeit – genau das hört man auch in der fertigen Musik: die Vielfalt an Einflüssen und Erfahrungen, die uns ausmacht. Deshalb haben wir das Album ‚What We Are Made Of‘ genannt.“ SHALOSH zelebrieren die Freiheit, die Schönheit der Kontraste, den Wert des Aufeinander-Hörens, den zutiefst menschlichen Prozess des Kreativen Suchens und Findens – Qualitäten, die gerade jetzt besonders wichtig scheinen.
Gadi Stern, Klavier
David Michaeli, Kontrabass
Matan Assayag, Schlagzeug
Recorded September 10–11, 2025
Recorded by Klaus Scheuermann
Mixed and mastered by Klaus Scheuermann
Produced by Andreas Brandis
SHALOSH
Eine Jazzband, die eigentlich eine Rockband ist. Und umgekehrt. Gadi Stern, der Pianist, und Matan Assayag, der Drummer, kennen sich seit dem Kindergarten und haben schon auf dem Gymnasium in Israel gemeinsam Musik gemacht. Zusammen mit Bassist David Michaeli sind sie Shalosh, hebräisch für "drei". Furios verbinden sie verschiedene Stile: die Lautstärke des Rock und die Tanzbarkeit elektronischer Musik trifft auf die Sensibilität studierter Jazz-Musiker.
Shalosh sind kein Trio, das nur einen Leader hat. Man merkt ihnen ein blindes Verständnis an, wie es nur möglich ist bei Jungs, die seit ihrem 16. Lebensjahr zusammen Songs schreiben. Die Band beschreibt das mit einem Satz, den man am besten unübersetzt lässt: "Shalosh is not just a band, it's an idea."
Sieben Jahre lang lebte Gadi Stern in New York City. Der Israeli, Jahrgang 1987, wuchs in der Stadt als Musiker, doch Songs schrieb er zu der Zeit kaum – ihm fehlte der Austausch mit einer festen Band. Die drei Freunde blieben über die Jahre hinweg in Kontakt und stellten fest, dass das Zusammenspiel mit niemandem sonst so gut funktioniert.
Noch bevor Gadi zurück nach Tel Aviv gezogen war, nahmen Shalosh, die für Nirvana, Brahms, Thelonious Monk und das US-Trio The Bad Plus schwärmen, ihr Debüt auf. "The Bell Garden" wurde 2014 von der internationalen Presse gefeiert, ein Journalist hörte gar eine "junge Carole King mit Ben Folds am Klavier jammen".
2017 folgte ihr zweites Album "Rules of Oppression".
Shalosh geben im Studio und auf der Bühne stets alles, körperlich wie emotional. Das furiose Piano-Spiel von Gadi Stern wird durch die perkussive Wucht der Drums von Matan Assayag verstärkt, während Bassist David Michaeli die Groove-Basis legt. Dramatische Arpeggios, eingängige Melodien und mächtige Power-Akkorde: Shalosh machen weder Jazz noch Rock. Sie selbst nennen es "Acoustic Progressive Music". Es ist einfach fabelhaft aufregende Musik, wie man sie sonst nirgends zu hören bekommen wird.
Booklet für What We Are Made Of
