Träumer (Remastered 20th Anniversary) Georg Danzer

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
02.10.2026

Label: Universal Music GmbH

Genre: Songwriter

Subgenre: Contemporary

Interpret: Georg Danzer

Das Album enthält Albumcover

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  • 1 Träumer 03:55
  • 2 Menschenkinder 04:22
  • 3 Wunderland 04:07
  • 4 Alles was i brauch 04:07
  • 5 Unsichtbar 03:17
  • 6 I fürcht mi ned 03:58
  • 7 Lass mi da ned lana 03:49
  • 8 Mei Asch'n 03:49
  • 9 Ein Tampon und ein Kondom 02:20
  • 10 Es tuat ma lad 03:47
  • 11 Stell da vor 04:07
  • 12 Schwester Maria 04:30
  • 13 De glaubn, i hör's ned 05:30
  • 14 A letztes Liad 02:52
  • 15 Ollas hod sein' Preis 03:32
  • 16 Schwoazza Reg'n (Erstfassung von "Träumer") 03:46
  • Total Runtime 01:01:48

Info zu Träumer (Remastered 20th Anniversary)

Unglaublich, aber es ist tatsächlich schon zwanzig Jahre her, dass Georg Danzers Album „Träumer“ veröffentlicht wurde. Damals allerdings ausschliesslich als CD, die heutzutage schon fast ein Wegwerfprodukt wurde. Wer hätte sich gedacht, dass nach der langen Zeit seit der Erstveröffentlichung die grosse schwarze Scheibe wieder in Mode gekommen ist.

Es lag daher nahe auch Georgs 33. und letztes Studioalbum erstmalig hochauflösend zu veröffentlichen.

Somit erscheint rechtzeitig zu Danzers 80. Geburtstag „Träumer“ in einer "20th Anniversary Edition" als Doppelalbum mit zwei unveröffentlichten Liedern wie „Ollas hod sein’ Preis“ das eigentlich für den Austria3-Film „Jackpot“ gedacht war und „Schwoazza Reg’n“, der ursprünglichen Version des Titelliedes „Träumer“.

Georg Tomandl hat alle Titel nach den Maßstäben der modernen Tontechnik neu gemastered.

Die von Gerhard Weber liebevoll gestaltete Klapphülle inklusive aller Texte auf den Innenhüllen verleiht dieser Veröffentlichung noch zusätzlichen Charme und sollte daher in keinem Plattenschrank fehlen.

Das geschichtsträchtige österreichische Plattenlabel Label „Amadeo“ feiert dieses Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Mit Georg Danzers musikhistorisch bedeutsamen Werk wollen wir gemeinsam Österreichische Musikidentität feiern.

Knapp vor der Veröffentlichung von "Träumer" outet sich Georg Danzer und spricht über seine Krankheit. Offen und ehrlich spricht er über seine Krebserkrankung und über die Therapie, gleichzeitig aber sagt er auch, die Lieder auf "Träumer" seien entstanden als er von seiner Krankheit noch nichts wusste. Manchmal scheint eben alles verknüpft zu sein im Leben. Georg Danzer ist schwer krank, Georg Danzer ist ein wundervoller Liedermacher und Georg Danzer ist ein Mensch, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt. Wie diese drei Aussagen ein Ganzes ergeben können? Lassen Sie mich kurz privat werden. Beim ersten Anhören von Träumer macht sich Erstaunen breit. Irgendwie klingen die Texte auf wundervolle Weise depressiv, es schwingt ein wenig Endgültigkeit mit. So kennt man den Danzer nicht wirklich, in "Mei Aschen" eröffnet dieser wunderbare Erzähler von Schnurren und Possen, nachzuhören auf seinem Doppel-Live-Album "Gute Unterhaltung", plötzlich, dass er im Falle seines Ablebens verbrannt werden möchte. "I fürcht mi ned" betitelt er einen anderen Song: "Da teufel, der schlaft ned, des is ma bewusst", singt er in dem Lied, und er hält Rückschau auf die Hippies, auf das sonderbar wunderliche Leben der längst vergangenen Jugend. Verwunderung macht sich breit. Es sind ehrliche Lieder die er da singt, es sind Texte die jeden berühren und die einem manchmal das Lachen auf den Lippen einfrieren lassen - und trotzdem oder vor allem deshalb sind sie schön, diese Träume voll Dramatik. (akro) kulturwoche.at

Georg Danzer,Gesang, Larrivée-Gitarren, 12- und 6-saitige Martin Gitarren, klassische Gitarre, Mundharmonika, Hammond, programming
Dieter Kolbeck, Flügel von Wendl & Lung, Keyboard
Mario Berger, Larrivée Western-Gitarre, Hirade Klassik-Gitarre, Strat und Gibson E-Gitarren, Regal Dobro, 12-saitige Lakewood Gitarre
Willi Langer, Lakland Basses, Fender Jazz-Bass, Yamaha Semiakustik-Bass, Ovation Akustik-Bass
Stephan Maass, Meinl Percussion
Lenny Dickson, Alto Beat Drums-Set
Monika Ballwein, Gesang (Tracks 3, 13)

Aufgenommen und gemischt im Studio Bärlin von Chris Scheidl
Mastering im Sunshine Studio von Georg Tomandl
Musikalische Leitung: Georg Danzer
Produktion: Georg Danzer und Franz Christian Schwarz

Digitally remastered




Georg Danzer
der am 7. Oktober 1946 in Wien geboren, gestorben am 21. Juni 2007, ist einer der herausragenden Liedermacher nicht nur in Österreich. Das verdankt er nicht allein seinen kritischen und treffenden Texten, sondern auch seiner menschlichen Glaubwürdigkeit. Er hat immer hinter die Fassade gesehen und sich nicht gescheut, in seinen Liedern auch Wahrheiten zu vertonen, die nicht gern gehört werden.

Im Jahre 1967 begann er seine Musikkarriere, allerdings zunächst als Texter für viele Künstler, darunter so bekannte Namen wie Marianne Mendt, Erika Pluhar oder Andre Heller.

Die österreichische Mundart wurde bald populär, und Georg Danzer begann auch seine Texte im Dialekt zu schreiben.

Seine erste eigene Single „Tschik“ (Zigarette) brachte er ohne Hinweis auf den Sänger und Texter auf den Markt.

Das Jahr 1976 wurde dann zu einem besonderen Erfolgsjahr für den Künstler, nach seiner Hochzeit im Jahr 1975 kam nun seine Tochter Daniela zur Welt und er selbst wurde von der Fachzeitschrift „Music Week“ zum „Star of the Year“ ernannt.

Von nun an war Georg Danzer „im Geschäft“, seine Texte blieben unangepaßt, kritisch und tiefsinnig. Aus dieser Zeit stammt z.B auch sein Lied „Freiheit“, dessen Text und Melodie „unter die Haut“ gehen. Das ist bei vielen seiner Lieder der Fall, woraus sein langjähriger Erfolg resultiert.

Ein weiterer Meilenstein in seiner Laufbahn war die erfolgreiche Georg Danzer Tournee 79. Immer begeisterte Georg Danzer gerade dadurch, dass man ihm seine Texte glaubt, nichts wirkt aufgesetzt oder profitheischend.

Während seiner gesamten Wirkungszeit machte der Künstler auch bei anderen Projekten mit, z.B. in der Gruppe Austria 3. Im April 2000 wurde er für 2 Jahre Vorsitzender der Organisation „SOS Mitmensch“.

Am 21. Juni 2007 starb dieser Ausnahme-Künstler nach schwerer Krankheit. Stets sich selbst treu bleibend, hatte Georg Danzer noch vor seinem Tod auf ein Ehrenbegräbnis verzichtet.



Dieses Album enthält kein Booklet

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