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Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
02.10.2026

Das Album enthält Albumcover

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  • 1 Reveal Our Identity 03:38
  • 2 Niigata 07:44
  • 3 Eyes of Wind 03:52
  • 4 Daniel, My Time 02:30
  • 5 Fire and Water 03:23
  • 6 In Walk Bud 04:11
  • 7 Suiteki 04:39
  • 8 Dark Carnival 03:58
  • 9 Ende Gut, Alles Gut 04:34
  • 10 Love Collection 04:00
  • 11 Miniatur 04:27
  • 12 Time Travel 04:26
  • 13 Reveal My Identity 03:19
  • Total Runtime 54:41

Info zu Timeless

Nach dem Repertoire "Isn’t it Romantic" (erschienen auf BMC Records 2021) und "Ellington" (erschienen auf Enja Records 2024) spielen Aki Takase und Daniel Erdmann nun ihr drittes Duo-Repertoire mit dem Titel "Timeless". Es handelt sich dabei hauptsächlich um neue Eigenkompositionen welche die beiden im Lauf der Zeit erarbeitet haben.Die Zeit ist der Rote Faden des Programms. Was ist Zeit, was ist Stille, wie dehnbar ist die Zeit, vielleicht können wir ja mit Hilfe der Musik in die Zukunft und in die Vergangenheit reisen? Die gemeinsame Arbeit ist für Aki Takase und Daniel Erdmann jedenfalls extrem wichtig, und so sind sie im stetigen Austausch und am ausprobieren neuer Kompositionen und Formate .Zu zweit arbeiten die beiden nun auch auf etwas grösseres hin, das « Timeless Orchestra », in dem verschiedene Generationen von MusikerInnen aufeinander treffen werden. Ein Projekt der Transmission: Erfahrungen sollen mit der jungen MusikerInnen – Generation geteilt werden, und der Projektion : wo geht es mit unserer Musik hin? Was passiert Jetzt und was kann die Zukunft bringen? Die lineare Zeitachse wird aufgehoben und wir wollen Gutes aus der Vergangenheit mit Zukunftsideen im Jetzt verbinden.

Das "Timeless"-Duo Programm ist die Vorbereitung darauf, und auf dem Weg werden oft Gäste bei den Duo-Konzerten dabei sein, es wird Workshops und Begegnungen geben.

„Timeless“ ist mehr als nur der Titel der neuesten Einspielung von Aki Takase und Daniel Erdmann. Die schon 78 Jahre alte, in Berlin lebende japanische Pianistin und der in Frankreich lebende, deutsche Saxofonist kennen sich schon seit seiner Studienzeit in Berlin, wo sie als Gastprofessorin tätig war. 2017 trafen sich beide zufällig in Paris am Flughafen wieder und musizieren seitdem regelmäßig zusammen, in unterschiedlichen Formationen, aber gerne im Duo, so wie hier. Lediglich bei zwei Stücken ist der Schlippenbach-Sohn DJ Illvibe mit wilden Sounds und Rhythmen seiner Turntables dabei. „Timeless“ ist ein Konzept, ein „Work in Progress“-Projekt, das zum Sprungbrett für die neue, junge Musiker/-innen-Generation werden soll. Mit einem Timeless-Orchester, das Vergangenes mit dem Zukünftigen verknüpfen soll. So wie die zwei das hier auf dieser Einspielung machen, die die ganze Bandbreite dieses Duos aufzeigt. Diese Spielfreude. Das Traditionsbewusstsein als Ausgangspunkt für freie, kreative Ausbrüche. Die Sensibilität im Balladenspiel. Der Humor und der Schalk im Nacken. Die Experimentierlust und die Energie. Was für ein musikalisches Abenteuer." (Christoph Giese, Jazz thing)

Aki Takase, Klavier
Daniel Erdmann, Saxophon




Aki Takase
wurde in Osaka geboren und wuchs in Tokio auf. Bereits im Alter von drei Jahren erhielt sie Klavierunterricht. Während ihres Studiums an der Tohogakuen-Universität in Tokio war Klavier ihr Hauptfach. 1979 folgte ein längerer Aufenthalt in den USA, 1981 ihr erster Auftritt in Europa und ein gefeierter Auftritt beim Jazzfestival Berlin in der Philharmonie mit ihrem Trio, bestehend aus Takeo Moriyama und Nobuyoshi Ino. Zahlreiche Tourneen und Aufnahmen mit Dave Liebman, Sheila Jordan, Cecil McBee, Lester Bowie, Fred Frith, Otomo Yoshihide, Bob Moses, Joe Henderson, Niels Henning Ørsted Pedersen, John Scofield und vielen anderen.

In den 1990er Jahren sehr erfolgreiche Duos und weltweite Tourneen mit der Sängerin MARIA JOAO und dem Saxophonisten DAVID MURRAY. Trio mit REGGIE WORKMANN und RASHIED ALI, Duos mit ALEX von SCHLIPPENBACH sowie Projekte mit dem TOKI STRING ORCHESTRA.

PLATTEN-AUSZEICHNUNGEN UND PROJEKTE: UDJ-Preis für Aki Takase in den Jahren 1990, 1991, 1994 und 1998. Von 1997 bis 1999 war sie als Gastdozentin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin tätig. 1998 erhielt sie den Kritikerpreis der „Berliner Zeitung“. 2001 erschienen ihre Solo-CD „Le Cahier du Bal“ (Leo Records) sowie ihr „W.C. Handy-Projekt“ mit Rudi Mahall, Nils Wogram, Fred Frith und Paul Lovens „St. Louis Blues“ (Enja Records), das 2002 mit dem SWR-Jazzpreis ausgezeichnet wurde.

Im Jahr 2004 folgte der renommierte Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik. Seitdem entstanden zahlreiche neue Projekte, darunter Duos mit Alexander von Schlippenbach, Lauren Newton, Han Bennink, Silke Eberhard und Louis Sclavis sowie Trios mit LOK 03 (Alexander von Schlippenbach & DJ Illvibe), TAMA (Jan Roder und Oliver Steidle), Aki and the Good Boys, das La Planete Quartett mit Louis Sclavis, Vincent Courtois und Dominique Pifarely, um nur einige zu nennen.

Sie ist eine der kreativsten Jazzkünstlerinnen der Gegenwart. Seit Jahren arbeitet sie mit der außergewöhnlichen Tänzerin YUI KAWAGUCHI an ihrem fortlaufenden Projekt „DIE STADT IM KLAVIER“ zusammen. Aki Takase erhielt 2018 den Berlin Jazzaward, 2021 den Deutschen Jazzpreis als beste Solokünstlerin (Klavier/Keyboards) sowie den Albert-Mangelsdorff-Preis.

Daniel Erdmann
wurde 1973 in Wolfsburg geboren. Er spielt seit 1983 Saxophon und studierte u.a. bei Gebhard Ullmann an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Er nahm Alben für verschiedene Labels auf, u.a. BMC, ENJA, ACT, LABEL BLEU, INTAKT und spielt weltweit Konzerte mit Bands und Musikern wie Das Kapital, Vincent Courtois, Aki Takase, Carlos Bica, Heinz Sauer, Samuel Rohrer, Henri Texier. 2014 gründete er die deutsch-französische Compagnie DAS ATELIER und seine neue Band Daniel Erdmann´s Velvet Revolution mit Théo Ceccaldi und Jim Hart. Das erste Album der Band bei BMC Records wurde mit dem Jahrepreis der deutschen Schallplattenkritik und einem Echo Jazz ausgezeichnet. Im Herbst 2020 wurde Daniel Erdmann im Rahmen des Enjoy Jazz Festivals mit dem renommierten SWR Jazzpreis ausgezeichnet. Im Juni 2021 ist er Preisträger des erstmals vergebenen Deutschen Jazzpreises.

Die in Berlin lebende japanische Pianistin Aki Takase und der Saxophonist Daniel Erdmann, trafen sich erstmals Mitte der 90er Jahre, als Takase Improvisation an der Berliner Musikhochschule „Hanns Eisler“ unterrichtete und Daniel Erdmann zu dieser Zeit studierte. Im Jahr 2000 bekam Daniel Erdmann ein Stipendium des deutsch-französischen Kulturrates und zog nach Paris – damit endete vorerst die Zusammenarbeit mit der stilprägenden Pianistin. 15 Jahre später trafen sich die Beiden zufällig am Pariser Flughafen. Dort verabredeten sie sich, endlich wieder gemeinsam zu spielen. Noch im selben Jahr gründete Aki Takase das Quintett „Japanic“, das 2019 das Album „Thema Prima“ veröffentlichte.

Ihre Zusammenarbeit im Duo begannen die Beiden bereits 2019 und intensivierten sie während des ersten, durch Corona bedingten Lockdowns im Frühjahr 2020. Trotz der Beschränkungen und der technischen Tücken hatte das Ganze ein Gutes: die völlige Konzentration auf das Projekt. Über das erste Konzert in Frankreich schrieb Bruno Pfeiffer im Jazz-Blog der Zeitung Liberation: „Komplexe Akkorde und souveräne Melodien zusammen mit einer komplizenhaften Balance, bei der die Protagonisten wie zwei Läufer Hand in Hand die Ziellinie überqueren. Am Ende verlassen wir das Duo mit dem Drang zu tanzen“.



Dieses Album enthält kein Booklet

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