Brothers (Deluxe Remastered Anniversary Edition) The Black Keys

Cover Brothers (Deluxe Remastered Anniversary Edition)

Album Info

Album Veröffentlichung:
2020

HRA-Veröffentlichung:
01.01.2021

Label: Nonesuch

Genre: Rock

Subgenre: Blues Rock

Interpret: The Black Keys

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • 1Everlasting Light03:25
  • 2Next Girl03:17
  • 3Tighten Up03:31
  • 4Howlin' for You03:11
  • 5She's Long Gone03:06
  • 6Black Mud02:09
  • 7The Only One05:00
  • 8Too Afraid to Love You03:25
  • 9Ten Cent Pistol04:29
  • 10Sinister Kid03:44
  • 11The Go Getter03:37
  • 12I'm Not the One03:49
  • 13Unknown Brother04:00
  • 14Never Gonna Give You Up03:39
  • 15These Days05:12
  • 16Chop and Change02:25
  • 17Keep My Name Outta Your Mouth03:09
  • 18Black Mud Part II02:39
  • Total Runtime01:03:47

Info zu Brothers (Deluxe Remastered Anniversary Edition)

This Deluxe Anniversary Edition celebrates the 10th anniversary of the duo's breakthrough album. The album has been remastered and contains three previously unavailable songs.

Members of The Black Keys fan club, The Lonely Boys and Girls Club, were treated to an early listen of one of the new tracks from the deluxe reissue, as well as an early look at some of the bonus material included in the upcoming release.

Brothers, originally released on May 18, 2010, was largely recorded at the famous Muscle Shoals Sound Studio in Alabama. It was a career breakthrough for The Black Keys, receiving critical praise and earning three Grammy Awards, for Best Alternative Album, Best Rock Performance, and Best Recording Packaging for Michael Carney’s design. Upon release, Rolling Stone hailed the album “a masterpiece,” and Uncut named them “one of the best rock ‘n’ roll bands on the planet.”

Although they realized upon their arrival in Muscle Shoals, Alabama in hot and humid August that the studio had seen better days, the band—singer/guitarist Dan Auerbach and drummer Patrick Carney—brought in their own equipment and proceeded. The oppressive Alabama summer weather "forced us into the studio,” Carney says. "We went into that darkness and stayed there."

The duo recorded nine of the original Brothers songs in what was now "a remote recording in a historic room that had been gutted," Auerbach recalls, adding that the location contributed to the vibe of Brothers nonetheless: "You can feel it if you're a musician, the great things that happened in a place. Half of the thing that we love is in our minds, but when we go to these shrines, it gives us inner strength. It feels magical—this is where the music was born."

The band recorded additional material in other locations: the album song “Tighten Up” in Brooklyn with Danger Mouse (Brian Burton), several others on Auerbach's eight-track in his Akron basement, and three in Mark Neill's home studio in San Diego. “Chop and Change” and “Keep My Name Outta Your Mouth” are bonus tracks on this anniversary edition of Brothers. The band then gave the music to Tchad Blake to mix. Carney recalls, “We told Tchad, 'Make it sound fucked up.'"

The album title highlighted a revived bond between the longtime bandmates and childhood neighbors, who had been through challenging times personally and professionally. Carney says, “I was thinking about what the record meant to me—how Dan and I had gone through this shit that brothers go through where you don't get along, but then you do get along and realize it's an unconditional love." It was reminiscent of one of Auerbach’s favorite Allman Brothers albums, too: "As soon as Pat suggested it, I loved it.”

The Black Keys released their ninth studio album, “Let’s Rock,” via Easy Eye Sound/Nonesuch Records last year. The album received critical praise, with Pitchfork saying, “This is an album by the Black Keys called ‘Let’s Rock.’ That's what it does.” The Wall Street Journal said, “The Black Keys have mastered the form of guitar-based music, and the craft at work on these dozen songs is something to behold.”

The Black Keys

Digitally remastered



„Bis vor etwa drei Jahren hätte ich mir niemals vorstellen können, dass wir jemals 2.000 Tickets für eine einzige Show verkaufen würden“, lacht Black Keys-Drummer Patrick Carney. „Und jetzt spielen wir ununterbrochen in Hallen, die das Drei- bis Fünffache fassen.“ Ja: Der überragende Erfolg der Black Keys, der sich fast ein ganzes Jahrzehnt lang ankündigte und sich mit ihrem bislang letzten, sechsten Album „Brothers“ sensationell Bahn brach, überrascht niemanden mehr als die beiden Protagonisten selber.

Nicht nur, dass sie niemals damit gerechnet hätten, dass ihr schmutzstarrender Bastard aus Blues, Country, Boogie, Soul und Rock einmal zum Soundtrack eines kulturellen Zeitgeists werden könnte; Carney und sein kongenialer Partner, Sänger/Gitarrist Dan Auerbach, haben streng genommen viel dafür getan, dass es niemals so weit kommt. Ob Klang-Ästhetik, öffentliches Auftreten, visuelle Darstellung oder Produktions-Techniken: In bald jedem Detail dieser vielleicht besten aller Zwei-Mann-Combos steckt eine überzeugte Antihaltung gegenüber allem, was hip und gerade angesagt ist. Gerade darin liegt aber das Geheimnis ihres Erfolges.

Die Cover-Gestaltung ihres letzten Albums spricht diesbezüglich Bände: In Anlehnung an ein (für die beiden sehr bedeutendes) Album der Blues-Legende Howlin’ Wolf prangt darauf lediglich die Ankündigung „This is an Album by The Black Keys. The name of the album is Brothers“. Weniger geht nicht, und trotzdem oder gerade deshalb gewannen sie für das Artwork einen Grammy – wie auch jene für das ‚Best Alternative Music Album’ und die ‚Best Rock Performance’. Spätestens seit diesem Award-Regen Anfang 2011 hat die Welt verstanden, dass die Black Keys mit ihrem herrlich bruddeligen Dagegensein den Nerv einer ganzen Generation treffen. Unnötig zu erwähnen, dass die beiden den Abend ihres bislang größten Triumphes nach 15 Minuten wieder verließen – ihnen war die Veranstaltung schlicht zu langweilig.

Ihr hohes Tempo sowie die Kunst, große Songs aus einer kleinen, simplen Idee zu entwickeln – das sind die beiden hervorstechenden Merkmale der beiden Nachbars-Kinder aus Akron/Ohio, die sich seit dem Sandkasten kennen, 1997 begannen, zusammen Musik zu machen, ihrem gemeinsamen Treiben aber erst 2001 den Namen Black Keys gaben. Ihr erstes Angebot für einen Deal mit einem Major-Label schlugen sie aus, weil ihnen die zweiwöchige Frist bis zum Aufsetzen des Vertrags als zu lang erschien; kein Wunder bei einer Band, die in der Vergangenheit schon komplette Alben in einer einzigen 14-stündigen Session einprügelte. Gerade diese Ungeduld und sprühende Hitze des Moments ist es, was die Musik der Black Keys auszeichnet und in einer Welt voller generalstabsmäßigen Karrieren so kurios und mitreißend anmutet.

Und doch ist ihr Erfolg weder Glück noch Zufall. Wie nur wenige Bands der gegenwärtigen Rockszene haben die Black Keys die ganz brutale Ochsentour absolviert, sind über Jahre in einem altersschwachen Van durch die Staaten getourt und haben in Clubs auf dem Boden geschlafen. Bis 2006 galten sie höchstens als strenger Geheimtipp für Fans eines authentischen, obschon modernisierten Blues-Feelings. Bis dahin hatten sie bereits vier Alben veröffentlicht.

Doch dann passierte ihnen Danger Mouse alias Brian Burton. Der Mann hinter Gnarls Barkley und Produzent der Gorillaz betreute ein Projekt namens Blackroc, bei dem sich die beiden Sound-Nerds mit dem großen Faible für Vintage-Instrumente in einen kreativen Clinch mit HipHop-MCs wie Mos Def, RZA, Raekwon, Q-Tip oder Pharoahe Monch begaben. In Danger Mouse fand das Paar, das sich bis dahin stoisch gegen jede Einflussnahme von außen geweigert hatte, den perfekten Produzenten jenseits aller Rock-Klischees – und ihr fehlendes drittes Glied für die Studio-Arbeit. Zur selben Zeit reüssierten Carney und Auerbach überdies mit Einzelgängen: Der Frontmann nahm ein Solo-Album auf, der Schlagzeuger veröffentlichte ein Album seines Percussion-Projektes Drummer.

Derart gerüstet, brach mit der Aufnahme ihres nächsten Albums „Brothers“ eine neue Zeitrechnung an: Der Blues wurde aufgebrochen und um noisige, soulige und swingende Elemente ergänzt. Den satten Groove hatte man sich bei der Blackroc-Arbeit abgeschaut. Und mit Danger Mouse saß nun erstmals ein Produzent mit im Studio, der ihre Vorstellung eines betont unmodischen, kantig erdigen und trotzdem homogenen Sounds teilte. „Wir wollen, dass unsere Platten richtig scheiße klingen. Aber das bitte gut“, ist ein legendäres Zitat von Dan Auerbach zu ihrer Sound-Ästhetik.

Der Rest ist Geschichte. „Brothers“ wie auch die Single-Auskopplung „Tighten Up“ markieren den finalen Durchbruch der Black Keys. Beide Veröffentlichungen notierten weltweit in den Top Ten. Alle wichtigen Fachorgane wie Rolling Stone, Spin, Time, Uncut, Mojo oder Q platzierten „Brothers“ in ihren ‚Alben des Jahres’-Listen ganz oben. Allein in den Nordamerika verkaufte es sich über 900.000 Mal, die Tour zum Album war zu hundert Prozent ausverkauft.

Und nun also: „El Camino“, Album Nummer sieben und ihre nunmehr dritte Zusammenarbeit mit Danger Mouse. Entstanden im zwar neu gebauten, aber fast ausschließlich mit Uralt-Equipment bestückten Band-eigegen ‚Easy Eye Sound System’-Studio in Nashville, markiert auch dieses Werk einen Neustart. Die Black Keys haben sich mit den Anforderungen an ihren gewaltigen Erfolg arrangiert und ihren wunderbar kompromisslosen Kellersound behutsam aufgehübscht; sie haben hyperventilierende Blues- und Boogie-Songs geschrieben, die sofort in die Beine gehen, und sie mit Melodien versehen, die man nach nur einem Hören des Rest des Tages vor sich hin summt. Damit ist ihnen geglückt, wonach die meisten Bands verzweifelt suchen: Die Formel für perfekte Songs, für das knackigste Elf-Song-Album, das denkbar ist, und eine atemberaubende Balance zwischen kauzigem Subkultur-Sound und breit aufgestellter Hit-Tauglichkeit.

Booklet für Brothers (Deluxe Remastered Anniversary Edition)

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