Copland: Symphony No. 3 (Transferred from the Original Everest Records Master Tapes) London Symphony Orchestra & Aaron Copland
Album Info
Album Veröffentlichung:
2013
HRA-Veröffentlichung:
14.01.2026
Label: Everest
Genre: Classical
Subgenre: Orchestral
Interpret: London Symphony Orchestra & Aaron Copland
Komponist: Aaron Copland (1900-1990)
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
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- Aaron Copland (1900 - 1990): Symphony No. 3:
- 1 Copland: Symphony No. 3: I. Molto moderato (Remastered 2013) 09:30
- 2 Copland: Symphony No. 3: II. Allegro molto (Remastered 2013) 08:14
- 3 Copland: Symphony No. 3: III. Andantino quasi allegretto (Remastered 2013) 09:54
- 4 Copland: Symphony No. 3: IV. Molto deliberato (Fanfare) - Allegro risoluto (Remastered 2013) 12:39
Info zu Copland: Symphony No. 3 (Transferred from the Original Everest Records Master Tapes)
Coplands symphonisches Vermächtnis wurde mit der Dritten Symphonie gesichert. In den 40er Jahren suchten amerikanische Komponisten nach der großen amerikanischen Symphonie, und Coplands großes vierstimmiges Werk erfüllte diese Anforderungen. Das für Serge Koussevitzky und das Boston Symphony Orchestra komponierte Werk war mit seinem jubelnden Orchesterklang eine Feier zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Koussevitzky sagte: „Es besteht kein Zweifel – dies ist die größte amerikanische Symphonie. Sie geht vom Herzen zum Herzen.“ Die Symphonie verwendet kaum oder gar keine volkstümlichen Elemente, aber Copland greift auf sein eigenes Werk zurück, indem er seine triumphale Fanfare for the Common Man in den letzten Satz dieses großartigen Werks einfließen lässt.
„Diese frühere Aufnahme von Billy klingt frischer und fröhlicher als die Neuaufnahme und wird durch eine weitreichende und oft herzliche Interpretation von Statements (insbesondere im Satz „Subjective“) ergänzt. Und ich bevorzuge bei weitem die prägnante und charaktervolle Everest-Aufnahme der Dritten Symphonie! Die Qualität der Everest-Remastering ist so gut und das Spiel des LSO so beeindruckend, dass dies eine wichtige Verkörperung von Coplands Absichten ist.“ (Rob Cowan, Gramophone)
„Ehrlich gesagt hatten alle Beteiligten Grund, stolz zu sein. Dem Komponisten gelingt es, seinen Londoner Musikern seinen einzigartigen Klang erfolgreich zu vermitteln, und diese reagieren darauf mit maximaler Leistung. Es ist eine Aufführung, die jeder Copland-Fan hören muss, insbesondere Fans, die sich normalerweise nicht für die eigenen Werke des Komponisten begeistern können.“ (Brian Wigman, classical.net)
London Symphony Orchestra
Aaron Copland, Dirigent
Digitally remastered
Aaron Copland
Für viele ist der Name Aaron Copland gleichbedeutend mit amerikanischer Musik. Seine bahnbrechende Leistung war die Loslösung von Europa und die Schaffung einer Musik für den Konzertsaal, die unverkennbar amerikanisch ist. Gleichzeitig war seine Musik von seiner Persönlichkeit als Komponist geprägt, die so impulsiv war, dass er alle Stilgrenzen überwand und jedem Werk, dem eingängigen wie dem anspruchsvollen, seinen Stempel aufdrückte.
Nach frühem Klavierunterricht begann Copland 17jährig Harmonielehre, Kontrapunkt und die Sonatenform bei Rubin Goldmark zu erlernen, dessen stramm konservative Haltung Copland dazu herausforderte, sich rebellisch der Musik Debussys, Ravels, Mussorgskys und Scriabins zuzuwenden. Im Jahr 1920 machte er sich auf nach Paris, dem Zentrum der Moderne in der Zwischenkriegszeit. Zu den vielen Geschehnissen in jener Zeit, die seinen Werdegang prägten, gehörten die Arbeit mit seiner Lehrerin und Mentorin Nadia Boulanger, sein wachsendes Interesse an Unterhaltungsmusik und die Erkenntnis, dass es zu den Nationalstilen der französischen, russischen und spanischen Komponisten noch kein amerikanisches Gegenstück gab. Bald war er entschlossen, eine, wie er sagte, „natürliche amerikanische Richtung der sogenannten ernsten Musik“ zu begründen.
Nach seiner Rückkehr in die Staaten im Jahr 1924 begann seine Laufbahn, als Sergej Kussewitzky, dem er in Paris begegnet war, sich bereiterklärte, Coplands Orgelsymphonie mit dem Boston Symphony Orchestra zu dirigieren; Solistin war Nadia Boulanger. Die New Yorker Aufführung des dissonanten, kantigen Werkes unter Walter Damrosch löste schließlich eine Sensation aus. Copland wollte sich jedoch nicht auf die Rolle als Bilderstürmer beschränken, sondern die Sache der neuen Musik als lebendige kulturelle Kraft vorantreiben. Sein Ziel verfolgte er nicht nur durchs Komponieren, sondern auch, indem er über neue Musik schrieb und Vorträge hielt und die bahnbrechenden "Copland-Sessions concerts" in New York organisierte, die viele Werke der europäischen Avantgarde erstmalig einem amerikanischen Publikum zugänglich machten.
In der Zeit der großen Depression und dem anschließenden Krieg schloss sich Copland der Tendenz vieler seiner Künstlerkollegen an, ein breiteres Publikum anzusprechen und in Zeiten der Not für den normalen Bürger zu schreiben. Mit erfolgreichen und hochgelobten Werken von Billy the Kid und Lincoln Portrait bis zu Appalachian Spring, für das er den Pulitzerpreis erhielt, konnte er sein Vorhaben verwirklichen. Sein Entschluss, es „so einfach wie möglich“ zu sagen, befremdete einige seiner Musikerkollegen, die darin einen Rückschritt sahen, der nicht nur ihn, sondern auch sie selbst betraf. Viele hingegen, die sich wegen der bekannten Melodien zu Coplands Musik hingezogen fühlten, machte seine seit Mitte der 50er Jahre auftauchende Verwendung einer eigenen Zwölftontechnik ratlos. Die Orchesterwerke Connotations (1962) und Inscape (1967) sind vermutlich die bleibendsten Äußerungen seines reifen, „schwierigen“ Stils.
Copland hörte nie auf, als Botschafter und Anwalt der neuen Musik aufzutreten. 1951 bekam er als erster amerikanischer Komponist die Norton-Professur für Poetik an der Harvard-Universität; seine Vorlesungen aus dieser Zeit wurden unter dem Titel „Music and Imagination“ veröffentlicht. 25 Jahre gehörte er zu den führenden Figuren seiner Fakultät im Berkshire Music Center (Tanglewood). Zeitlebens förderte er die Laufbahn anderer Musiker, darunter Leonard Bernstein, Carlos Chavez, Toru Takemitsu und David Del Tredici. Als er schon über fünfzig war, begann er zu dirigieren und wurde ein überzeugender Interpret seiner eigenen Musik. Bis zum Alter von 83 Jahren trat er im Konzertsaal, in Radio- und Fernsehkonzerten auf.
Aaron Copland war eine der meistgeehrten Gestalten in der Kulturgeschichte der Vereinigten Staaten. Die Freiheitsmedaille des Präsidenten, der Preis des Kennedy Center, der Oscar der „National Academy of Motion Picture Arts and Sciences” und das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1970) waren nur einige der Ehrungen und Auszeichnungen, die ihm zuteil wurden. Darüber hinaus war Copland Präsident der American Academy of Arts and Letters und gehörte der Royal Academy of Music sowie der Royal Society of Arts in Großbritannien an. Er war an der Gründung der American Composers Alliance beteiligt, wurde schon früh ein wichtiges Mitglied der American Society of Composers, Authors, and Publishers, wirkte als Direktor des American Music Center, der Kussewitzky-Stiftung, der League of Composers und anderen Organisationen und erhielt die Ehrendoktorwürde von über 40 Hochschulen und Universitäten. 1982 wurde die Aaron Copland School of Music zu seinen Ehren am Queens College der New Yorker City-Universität gegründet.
Booklet für Copland: Symphony No. 3 (Transferred from the Original Everest Records Master Tapes)
