Mediterranean melodies Duo GlossArte

Cover Mediterranean melodies

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
23.01.2026

Label: Musikproduktion Dabringhaus und Grimm

Genre: Classical

Subgenre: Chamber Music

Interpret: Duo GlossArte

Komponist: Giovanni Battista Fontana (1589-1630), Alessandro Grandi (1577-1630), Francesco Rognoni (1570-1626), Girolamo Frescobaldi (1583-1643), Correa de Arauxo (1584-1654), Bartolome Salaverde (1580-1640), Giovanni de Macque (1548-1614), Dario Castello (1590-1658, Salomone Rossi (1570-1930)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Giovanni Battista Fontana (1589 - 1630): Sonate a 1, 2, 3 per il violino... o simile altro istromento:
  • 1 Fontana: Sonate a 1, 2, 3 per il violino... o simile altro istromento: Sonata seconda 06:42
  • Alessandro Grandi (1586 - 1630): Motetti a voce sola:
  • 2 Grandi: Motetti a voce sola: Deus canticum novum 03:37
  • Francesco Rognoni (1570 - 1626): Selva de varii passaggi, Parte seconda:
  • 3 Rognoni: Selva de varii passaggi, Parte seconda: Susanna d'Orlando 05:33
  • Giovanni Battista Fontana: Sonate a 1, 2, 3 per il violino... o simile altro istromento:
  • 4 Fontana: Sonate a 1, 2, 3 per il violino... o simile altro istromento: Sonata prima 03:57
  • Girolamo Frescobaldi (1583 - 1643): Toccate e partite d'intavolatura di cimbalo, Libro primo:
  • 5 Frescobaldi: Toccate e partite d'intavolatura di cimbalo, Libro primo: Partite sopra La Monica 07:14
  • Francisco Correa de Arauxo (1584 - 1654): Facultad Orgánica:
  • 6 Arauxo: Facultad Orgánica: Todo el mundo en general 04:46
  • Bartolomé de Selma y Salaverde (1595 - 1638): Primo libro de canzoni, fantasie & correnti:
  • 7 Salave: Primo libro de canzoni, fantasie & correnti: Canzon prima 03:41
  • Giovanni de Macque (1548 - 1614): Capriccio sopra re fa mi sol:
  • 8 Macque: Capriccio sopra re fa mi sol 04:13
  • Giovanni Martino Cesare (1590 - 1667): Musicali Melodie:
  • 9 Cesare: Musicali Melodie: Canzon La Hieronyma 02:52
  • Bartolomé de Selma y Salaverde: Primo libro de canzoni, fantasie & correnti:
  • 10 Salave: Primo libro de canzoni, fantasie & correnti: Canzon terza 05:38
  • Francesco Rognoni: Selva de varii passaggi, Parte seconda:
  • 11 Rognoni: Selva de varii passaggi, Parte seconda: Pulchra es amica mea 05:00
  • Dario Castello (15910 - 1658): Sonate concertate in stil moderno, Libro secondo:
  • 12 Castello: Sonate concertate in stil moderno, Libro secondo: Sonata prima 04:48
  • Michelangelo Rossi (1601 - 1656): Toccate e correnti d'intavolatura d'organo e címbalo:
  • 13 Rossi: Toccate e correnti d'intavolatura d'organo e címbalo: Toccata settima 04:05
  • Dario Castello: Sonate concertate in stil moderno, Libro secondo:
  • 14 Castello: Sonate concertate in stil moderno, Libro secondo: Sonata seconda 05:03
  • Total Runtime 01:07:09

Info zu Mediterranean melodies

Kostbar: Faszination in Gold und Silber: Für die Päpste der Renaissance und die Fürsten des Barock waren sie glänzende Statussymbole. Jetzt bringen Lea Suter und Juan González Martínez als Duo GlossArte diese Kostbarkeiten für heutige Ohren neu zum Klingen. Der unverwechselbar feine Klang der Silberposaune, verfeinert mit Cembalo oder Orgelbegleitung, nimmt uns mit auf eine Reise rund ums Mittelmeer und durch die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts und entführt uns in die Musik längst vergangener Zeiten.

Filigran: Die helle Leichtigkeit des Instruments kommt nicht zuletzt den überraschend virtuosen Partien wie in Rognonis Diminutionen über di Lassos seinerzeit berühmten Schlager Susanna d´Orlando zugute, einem der ältesten Werke, das jemals ausdrücklich für die Posaune geschrieben wurde. Aber Rognoni wusste auch die lyrischen Qualitäten gekonnt einzusetzen, zum Beispiel in seiner Bearbeitung von Palestrinas Pulchra est anima mea.

Prächtig: Palestrinas Strenge trifft auf Emotion pur: Anfang des 17. Jahrhunderts löst der stile moderno die Polyphonie des stile antico mehr und mehr ab, Affekte und Expressivität bestimmen nun die Musik. Die expressive Vielfalt, die Juan González Martínez auf seiner Posaune hervorzaubert, findet in Lea Suter am Cembalo und an der Orgel eine fantasievolle und charismatische Entsprechung.

Opulent: Von Venedig bis Sevilla, von Neapel bis Toledo – im Süden spielte in der ausgehenden Renaissance die Musik. Das Duo GlossArte spürt den Virtuosen der Zeit nach und erweckt eine der interessantesten Epochen der Musikgeschichte zu faszinierendem neuem Leben.

„Die beiden gewandten, gut aufeinander hörenden Interpreten beleben ihr Spiel durch flotte Tempi und durch Ornamente im Stil der Zeit, wobei sie neben technischem Können auch Temperament einbringen.​.​.​ neben spielerischer Gewandtheit und Stilsicherheit auch sprühende Spielfreude demonstrieren.​“ (Klassik Heute)

Duo GlossArte:
Juan González Martínez, Posaune
Lea Suter, Claviorganum

Zur Info: Wir bieten die 96kHz Version dieses Albums nicht an, da die Auswertung unserer Analysen eindeutig gezeigt hat, dass das Frequenzspektrum für eine 96kHz nicht ausreicht. Daher bieten wir das Album in 48kHz an.




Juan González Martínez
zählt zu den herausragenden und vielseitigsten Posaunisten der jungen Generation im Bereich der historischen Aufführungspraxis. Mit außergewöhnlicher klanglicher Sensibilität und technischer Brillanz lässt er sein Instrument sowohl in virtuoser als auch in kantabler Manier singen. Sein Spiel besticht durch eine außergewöhnlich breite Ausdruckspalette, getragen von tiefem musikgeschichtlichem Verständnis und ausgeprägter stilistischer Intuition.

Preisträger des renommierten H.I.F. Biber-Wettbewerbs in Österreich und Finalist des RICA-Wettbewerbs (Les Sacqueboutiers de Toulouse) wurde der Spanier auch als Stipendiat der Deutschen Orchester-Stiftung (#Musikerzukunft) und der PE-Förderungen maßgeblich in seiner künstlerischen Entwicklung unterstützt. Dies umfasste unter anderem die wegweisende Forschung und Klangdokumentation deutscher Ersteinspielungen für Posaune und Orgel auf seiner international beachteten Debüt-CD „Trombone & Organ“ (Dabringhaus & Grimm). Seine musikalische Laufbahn begann in Murcia, Spanien, mit dem Studium der modernen Posaune. Die früh entdeckte Leidenschaft für die historische Klangästhetik führte ihn zu einem Master- und Konzertexamen-Studium der Barockposaune bei Wim Becu nach Bremen und an das Koninklijk Conservatorium in Den Haag – eine entscheidende Weichenstellung für seine Spezialisierung.

Sein Engagement für das Repertoire der Posaune – von der Renaissance bis zur Romantik macht ihn zu einer gefragten Stimme der aktuellen Alte-Musik-Szene.

Als gefragter Spezialist für historische Posaunen ist Juan González Martínez regelmäßiger Gast bei international renommierten Ensembles und Orchestern, darunter das Budapest Festival Orchester (Iván Fischer), Le Concert Olympique (Jan Caeyers), Le Cercle de l’Harmonie (Jérémie Rhorer), Oltremontano (Wim Becu), Ensemble Correspondances (Sébastien Daucé), Capriccio Stravagante (Skip Sempé), Gli Angeli Genève (Stephan MacLeod), Capella Cracoviensis (Jan Tomasz Adamus), La Guilde des Mercenaires (Adrien Mabire) und Weser-Renaissance Bremen (Manfred Cordes).

Er setzt als Solist, Kammermusiker und Ensembleleiter regelmäßig künstlerische und klangliche Impulse: 2021 erschien seine international beachtete Debüt-CD „Trombone & Organ“, welche Veröffentlichung ihn zu Debüts als Solist in der Bremer Glocke und der Historischen Stadthalle Wuppertal mit dem Duo GlossArte und dem Franz-Kuhn-Posaunenquartett führte. Im Jahr 2022 folgte die zweite Einspielung „Españoletas“ sowie 2025 „Fandango – Inspiración“ mit dem von ihm mitgegründeten Ensemble Concierto Ibérico, das sich der spanischen Barockmusik und ihren europaweiten Einflüssen widmet. Darüber hinaus ist er Gründungsmitglied des Duo GlossArte und des Weckmann Consort (Lea Suter) mit denen er sich der Posaunenliteratur widmet und innovative Konzertformate, Solokonzerte mit Orchester und interdisziplinäre Programme entwickelt.

Lea Suter
Die in der Schweiz geborene Cembalistin, Organistin, und Orgelbauerin Suter begeisterte sich bereits in früher Kindheit für die Musik von Bach, insbesondere die für Tasteninstrumente. So baute sie mit 16 Jahren ihr erstes Clavichord und ließ sich später zur Orgelbauerin ausbilden. Im Rahmen dieser Ausbildung arbeitete sie in Siebenbürgen an der Restaurierung von Orgeln des 17. und 18. Jahrhunderts mit, was sie so sehr inspirierte, dass sie anschließend noch ein Studium der Kirchenmusik sowie ein Masterstudium Orgel, Cembalo und Clavichord absolvierte, unter anderem bei Margareta Hürholz, Roland Dopfer, Pieter van Dijk und Menno van Delft. 2025 gewann sie zusammen mit ihrem Duopartner Juan Gonzalez Martinez den internationalen H.I.F. Biber Wettbewerb, St. Florian in Österreich.

Seither konzertiert sie international als Solistin an Orgel Cembalo und Clavichord und tritt regelmäßig mit Cembalokonzerten von Carl Philipp Emanuel Bach als Solistin mit dem Elbipolis Barockorchester auf. Sie war aber auch als Organistin an einer mitteltönigen Van der Putten-Orgel in Bremen tätig oder im Künstlerdorf Worpswede, wo sie die künstlerische Leitung der wöchentlichen „Worpsweder Orgelmusiken“ innehatte. Daneben wirkt sie von 2017-2023 als Tutorin der internationalen Orgel- und Clavichord-Akademie in Smarano (Italien), vermittelte ihre Begeisterung für historische Tasten aber auch als Lehrbeauftragte am Königlichen Conservatorium Den Haag oder bei „klingenden Führungen“ durch die Instrumentensammlung des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe. Außerdem gilt sie, nachdem sie sich in ihrer Bachelorarbeit auf wissenschaftlicher Ebene mit der praktischen Anwendung historischer Stimmungen auseinandergesetzt hat, auch international als Spezialistin in diesem Bereich.

Dabei wird ihr eigenes Spiel aber nicht nur durch ihre intensive Auseinandersetzung mit den historischen Quellen und ihre Erfahrungen mit Instrumenten als Musikerin beeinflusst, sondern natürlich auch von ihren Kenntnissen aus dem Instrumentenbau. Entsprechend changiert ihre Arbeit zwischen dem Musizieren und dem Forschen am und mit dem Instrument, mit den historischen Quellen und Überlieferungen.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit arbeitet Lea Suter als Cembalistin mit dem Ensemble Concierto Ibérico zusammen und gründete im Jahr 2019 das Weckman-Consort, ein Ensemble, mit dem sie vor allem Werke nord- und mitteldeutscher Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts mit mehrmanualigen, historischen Orgeln aufführt. Dabei begreift sie die historischen Instrumente als Referenzen, um dem Klang, den ein Komponist vergangener Epochen jeweils im Ohr gehabt haben mag, möglichst nahe zu kommen. Ihr Solodebut Album veröffentlichte sie 2025 an einem Clavichord nachgebaut nach Jacon Adlung von Joris Potvlieghe beim Label Dabringhaus & Grimm. Zuletzt experimentierte sie deshalb beispielsweise monatelang mit dem Duo GlossArte, bestehend aus einer historischen Posaune aus der Zeit um 1920 und der historischen Sauer-Orgel um 1928 im Saal der Glocke, dem Bremer Konzerthaus aus derselben Epoche. Daraus entstand auch eine Aufnahme, die im Januar 2022 ebenfalls beim Label Dabringhaus und Grimm veröffentlicht wurde. 2021 erschien auf ihre Initiative beim selben Label ein erstes Klangdokument dieser Sauer-Orgel mit weiteren Organisten.



Booklet für Mediterranean melodies

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