Bach: Partita No. 2, BWV 1004 Avi Avital

Album Info

Album Veröffentlichung:
2019

HRA-Veröffentlichung:
07.06.2019

Das Album enthält Albumcover

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  • Johann Sebastian Bach (1685 - 1750): Partita for Violin Solo No.2 in D Minor, BWV 1004
  • 1Partita for Violin Solo No.2 in D Minor, BWV 1004: 1. Allemande (Arr. for Mandolin by Avi Avital)04:51
  • 2Partita for Violin Solo No.2 in D Minor, BWV 1004: 2. Courante (Arr. for Mandolin by Avi Avital)02:50
  • 3Partita for Violin Solo No.2 in D Minor, BWV 1004: 3. Sarabande (Arr. for Mandolin by Avi Avital)03:47
  • 4Partita for Violin Solo No.2 in D Minor, BWV 1004: 4. Gigue (Arr. for Mandolin by Avi Avital)04:48
  • 5Partita for Violin Solo No.2 in D Minor, BWV 1004: 5. Ciaccona (Arr. for Mandolin by Avi Avital)14:13
  • Cello Suite No.1 in G Major, BWV 1007:
  • 6Cello Suite No.1 in G Major, BWV 1007: 1. Prélude (Arr. for Mandolin by Avi Avital)02:49
  • Total Runtime33:18

Info zu Bach: Partita No. 2, BWV 1004

Mit Avi Avitals erfolgreichem Debütalbum “Bach” bei der Deutschen Grammophon begann 2012 die äußerst produktive Zusammenarbeit mit dem Grammy prämierten Mandolinenvirtuosen aus Israel. Seither hat er sich kontinuierlich mit dem Werk von J.S. Bach befasst und dessen Kompositionen für sein Instrument weiter bearbeitet und aufgeführt. Für seine große Tour im Frühjahr 2019 hat Avi Avital zwei der bekanntesten Werke von Bach neu arrangiert, die als Bonusmaterial in der aktuellen Tourversion seines Bestseller-Bachalbums enthalten sind: die Solo Partita Nr. 2 und das Prelude aus der Cellosuite Nr. 1. Zusätzlich umfasst diese Sonderedition zudem eine DVD mit den Live-Aufnahmen des Konzertes BWV 1041 sowie der Sonate BWV 1034.

Avi Avital, Mandoline
Shalev Ad-El, Cembalo
Kammerakademie Potsdam




Avi Avital
Der Grammy®-nominierte Mandolinenvirtuose Avi Avital wurde wegen seines »wunderbar sensiblen Spiels« und seiner »sensationellen Fingerfertigkeit« von der New York Times gerühmt, und der israelischen Zeitung Haaretz zufolge bietet Avitals Spiel »alles, was man der Mandoline nicht im Traum zugetraut hätte . . . wahrhaft atemberaubende Virtuosität und Intensität«.

Avi Avital wurde 1978 in der Stadt Beerscheba (Be’er Sheva) im Süden Israels geboren. Mit acht Jahren begann er Mandoline zu spielen und wurde schon bald Mitglied des sehr aktiven Jugend-Mandolinenorchesters, das sein charismatischer Lehrer, der aus Russland stammende Simcha Nathanson, gegründet hatte und leitete. Nach dem Besuch der Musikakademie in Jerusalem ging Avi Avital nach Italien, wo er am Konservatorium »Cesare Pollini« in Padua bei Ugo Orlandi studierte. »Er war ein richtiger Mandolinenlehrer, bei dem ich die Originalliteratur für Mandoline lernte und weniger die Transkriptionen von Geigenmusik, die bis dahin mein Repertoire bestimmt hatten«, erinnerte sich Avital.

Diese Literatur fand Avi Avital »sehr schön, aber ziemlich begrenzt«, was, wie er selbst sagt, zu einer Art Identitätskrise führte: Die Musik, die er am liebsten spielte, war oft gar nicht für sein Instrument komponiert. Schließlich fand er seinen eigenen Weg. »Mein Ziel ist es unter anderem, die Mandoline und ihr Repertoire weiterzuentwickeln und neu zu definieren«, erklärte er. »Etwa auf die Art und Weise, wie Segovia die klassische Gitarre transformierte.« 2007 gewann er als erster Mandolinenspieler überhaupt einen Preis beim renommierten israelischen Aviv-Wettbewerb für Solisten.

Avitals Aufführungen fanden begeisterte Aufnahme in führenden internationalen Konzertsälen wie der Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, der Londoner Wigmore Hall, der Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus, dem Kultur- und Kongresszentrum Luzern und dem Konzertsaal der Verbotenen Stadt in Peking sowie bei den Festivals in Tanglewood, Spoleto und Ravenna. Er ist mit dem Israel Philharmonic Orchestra, den Berliner Symphonikern, I Pomeriggi Musicali di Milano und der Chamber Music Society of Lincoln Center aufgetreten und hat häufig mit Künstlern wie dem Klarinettisten Giora Feidman (seinem großen Mentor), der Sopranistin Dawn Upshaw und dem Trompeter/Komponisten Frank London zusammen­gearbeitet. Zu seinen Verpflichtungen 2012 zählten Auftritte mit dem San Francisco Chamber Orchestra, dem Genfer Kammerorchester und den Berliner Kammersolisten sowie Recitals (häufig mit Werken von Bach) in den USA, Italien, Belgien, Deutschland, Polen und Japan.

Höhepunkte seiner Arbeit 2013 sind unter anderem ein Projekt mit Yo-Yo Mas Silk Road Workshop mit einer neuen Komposition von David Bruce; Aufführungen von »Avital meets Avital«, einem gattungsübergreifenden Programm mit dem in New York ansässigen Jazzmusiker Omer Avital in Berlin und auf Schloss Elmau; Konzerte beim Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Festival in Aspen sowie mit dem Colorado Symphony Orchestra, National Taiwan Symphony Orchestra, Philharmonischen Orchester Belgrad, Orchestre National de Montpellier, Philomusica Oxford, der Kammerakademie Potsdam, Geneva Camerata und Berliner Camerata. Geplant für 2014 sind eine Australientournee mit dem Australian Brandenburg Orchestra, Konzerte mit dem National Taiwan Symphony Orchestra und beim Savannah Festival sowie Recitals in Berlin, Vancouver, New York (Carnegie Hall), Riga und Montreal.

Avi Avitals Diskografie umfasst so unterschiedliche Genres wie Klezmer, Barockmusik und zeitgenössische Musik. Für seine Aufnahme mit dem David Orlowsky Trio aus dem Jahr 2008 wurde er mit dem begehrten Echo-Preis ausgezeichnet. 2010 erhielt er für seine Einspielung von Avner Dormans Mandolinenkonzert mit Andrew Cyr und dem Metropolis Ensemble als erster Mandolinenspieler überhaupt eine Grammy®-Nominierung in der Sparte »Bester Instrumentalsolist«.

2012 hat Avi Avital einen Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon unterzeichnet. Auf seinem ersten Album, das im August des Jahres erschien, sind Cembalo- und Violinkonzerte von Bach in Avitals eigenen Arrangements für Mandoline und Orchester zu hören. Seine nächste CD trägt den Titel »Between Worlds«, die Veröffentlichung ist für Januar 2014 vorgesehen. Das Programm, eine gattungsübergreifende musikalische Weltreise, reicht von Dvořák, Bloch, Villa-Lobos und Piazzolla bis zu Volkstänzen aus Bulgarien, Georgien, Rumänien, Spanien und Kuba; Gastkünstler sind Richard Galliano, Giora Feidman und Catrin Finch.

Dieses Album enthält kein Booklet

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