Mozart: Sonatas for Fortepiano & Violin, Vol. 3 Isabelle Faust & Alexander Melnikov
Album Info
Album Veröffentlichung:
2021
HRA-Veröffentlichung:
21.05.2021
Label: Harmonia Mundi
Genre: Classical
Subgenre: Chamber Music
Interpret: Isabelle Faust & Alexander Melnikov
Komponist: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
- Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791): Violin Sonata in G Major, K. 379:
- 1 Mozart: Violin Sonata in G Major, K. 379: I. Adagio. Allegro 11:30
- 2 Mozart: Violin Sonata in G Major, K. 379: II. Tema [con Variazioni]. Andantino cantabile. Allegretto 09:15
- Violin Sonata in F Major, K. 377:
- 3 Mozart: Violin Sonata in F Major, K. 377: I. Allegro 06:01
- 4 Mozart: Violin Sonata in F Major, K. 377: II. Tema [con Variazioni]. Andante 08:14
- 5 Mozart: Violin Sonata in F Major, K. 377: III. Tempo di Menuetto, un poco allegretto 05:30
- Violin Sonata in E-Flat Major, K. 302:
- 6 Mozart: Violin Sonata in E-Flat Major, K. 302: I. Allegro 08:03
- 7 Mozart: Violin Sonata in E-Flat Major, K. 302: II. Rondeau. Andante grazioso 05:51
- Violin Sonata in B-Flat Major, K. 454:
- 8 Mozart: Violin Sonata in B-Flat Major, K. 454: I. Largo. Allegro 07:18
- 9 Mozart: Violin Sonata in B-Flat Major, K. 454: II. Andante 07:22
- 10 Mozart: Violin Sonata in B-Flat Major, K. 454: III. Allegretto 06:55
Info zu Mozart: Sonatas for Fortepiano & Violin, Vol. 3
Im Gleichgewicht: Indem Mozart den Dialog zwischen den beiden Instrumenten ins Gleichgewicht bringt und sie zu wahren Alter Egos macht, verleiht er der Gattung der Sonate für Klavier und Violine einen innovativen Schub in Richtung Zukunft. Isabelle Faust und Alexander Melnikov präsentieren hier den dritten Teil einer spannenden Gesamtaufnahme mit historischen Instrumenten. Ihr Spiel zeichnet sich durch »große Eleganz und vollkommene Präzision« aus und durch »einen innigen, feinsinnigen Ausdruck, der sich ungewöhnlich feinen Nuancierungen verdankt« (Classica).
Isabelle Faust, Violine
Alexander Melnikov, Hammerklavier
Isabelle Faust
Nach frühen Erfolgen beim Violinwettbewerb Leopold Mozart in Augsburg und beim Paganini Wettbewerb in Genua gastierte Isabelle Faust schon bald bei renommierten Orchestern, darunter die Berliner Philharmoniker, das Boston Symphony Orchestra, das NHK Symphony Orchestra, das Chamber Orchestra of Europe und das Freiburger Barockorchester. Eine enge Zusammenarbeit verband und verbindet sie mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Andris Nelsons, Giovanni Antonini, François-Xavier Roth, Sir John Eliot Gardiner, Daniel Harding, Philippe Herreweghe, Jakub Hrusa, Klaus Mäkelä und Robin Ticciati. Ihr Repertoire umfasst Musik aller Epochen, von den Werken Bibers und Bachs über die großen klassisch-romantischen Violinkonzerte bis zu Kompositionen unserer Zeit. Zuletzt brachte sie Werke von Peter Eötvös, Brett Dean, Ondřej Adámek und Rune Glerup zur Uraufführung. Isabelle Fausts zahlreiche Einspielungen, darunter die Bachs Solo-Sonaten und -Partiten, die Violinkonzerte von Berg und Beethoven mit Claudio Abbado und den Berliner Philharmonikern sowie Violinsonaten von Mozart, Beethoven und Brahms mit dem Pianisten Alexander Melnikov, wurden mit Preisen wie dem Gramophone Award, dem Diapason d’or und dem Choc de l’année ausgezeichnet. In der aktuellen Spielzeit ist sie Artist in Residence beim SWR Symphonieorchester.
Alexander Melnikov
absolvierte sein Studium am Moskauer Konservatorium bei Lev Naumov. Zu seinen musikalisch prägendsten Erlebnissen zählen die Begegnungen mit Svjatoslav Richter, der ihn regelmäßig zu seinen Festivals in Russland und Frankreich einlud. Er ist Preisträger bedeutender Wettbewerbe wie dem Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb (1989) und dem Concours Musical Reine Elisabeth in Brüssel (1991).
Seine musikalischen und programmatischen Entscheidungen sind oft ungewöhnlich. Sehr früh begann Alexander Melnikov sich mit der historischen Aufführungspraxis auseinander zu setzen. Wesentliche Impulse erhielt er von Andreas Staier und von Alexei Lubimov, mit dem er in zahlreichen Projekten zusammengearbeitet hat. Regelmäßig steht er mit namhaften Ensembles für Alte Musik wie dem Freiburger Barockorchester, Musica Aeterna oder der Akademie für Alte Musik Berlin auf der Bühne.
Unter den Orchestern, bei denen Alexander Melnikov als Solist gastierte, finden sich das Royal Concertgebouw Orchestra, das Gewandhausorchester Leipzig, Philadelphia Orchestra, das NDR Elbphilharmonie Orchester, das HR-Sinfonieorchester sowie die Münchner Philharmoniker, Rotterdam Philharmonic, und BBC Philharmonic. Er arbeitete mit Dirigenten wie Mikhail Pletnev, Teodor Currentzis, Charles Dutoit, Paavo Järvi, Thomas Dausgaard und Valery Gergiev zusammen.
„Dieser Pianist hat eine Klangfarbenpalette zur Verfügung, ein Gespür für den richtigen Zeitpunkt, eine Beredtheit, dass man dauernd aufspringen und nachschauen möchte, was er da eigentlich macht zwischen seinen Fingerspitzen und der Tastatur.” (Hamburger Abendblatt, Januar 2019)
Mit Andreas Staier erarbeitete er ein reines Schubert-Programm zu vier Händen, das sie gemeinsam aufgenommen haben und regelmäßig im Konzert spielen. Eine intensive Kammermusikpflege mit dem Cellisten Jean-Guihen Queyras gehört für Alexander Melnikov zu den unverzichtbaren Bestandteilen seiner Arbeit.
Überaus wichtig sind ihm auch Kammermusikkonzerte mit seiner langjährigen festen Duopartnerin Isabelle Faust. Ihre gemeinsame Gesamteinspielung sämtlicher Beethoven-Violinsonaten bei harmonia mundi, die u.a. mit dem Gramophone Award ausgezeichnet sowie für den Grammy nominiert worden ist, ist zu einer Referenzaufnahme geworden. 2015 erschien ihre Einspielung der Brahmssonaten für Violine und Klavier, 2018 und 2021 Aufnahmen mit Sonaten für Klavier und Violine von Mozart.
Die von ihm ebenfalls bei harmonia mundi veröffentlichten Präludien und Fugen op. 87 von Schostakowitsch wurden u.a. mit dem BBC Music Magazine Award 2011, dem Choc de classica 2010 und dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. 2011 wurde dieses Album vom BBC Music Magazine als eine der 50 wichtigsten Aufnahmen aller Zeiten genannt. Zusammen mit Isabelle Faust, Jean-Guihen Queyras, Pablo Heras-Casado und dem Freiburger Barockorchester nahm Alexander Melnikov eine Schumann-Trilogie mit den Konzerten und Klaviertrios (erschienen 2015-16), sowie Beethovens Tripelkonzert (2021) auf. 2018 erschien seine von Kritikern hochgelobte Aufnahme „Four Pieces, Four Pianos“, zudem spielte er die gesamten Klaviersonaten von Prokofiev ein.
In der Saison 2021/22 präsentiert Alexander Melnikov das Projekt „Many Pianos“, ein Programm auf mehreren Instrumenten, die jeweils den Stil ihrer Zeit widerspiegeln. Neben Konzerten mit dem Orquestra Sinfonica do Estado de Sao Paulo, dem Sydney Symphony Orchestra und dem Sinfonieorchester Basel ist er Residenzkünstler bei den Schwetzinger Festspielen 2022.
Zu den weiteren Höhepunkten der Saison zählen u.a. Einladungen vom Muziekgebow Amsterdam, der Londoner Wigmore Hall und dem Konzerthaus Berlin, eine Konzerttour in Japan mit Andreas Staier sowie Konzerte mit Isabelle Faust und Jean-Guihen Queyras.
Booklet für Mozart: Sonatas for Fortepiano & Violin, Vol. 3
