Chopin: Piano Concerto No.1 In E Minor, Op.11 / Liszt: Piano Concerto No.1 In E Flat, S.124 Martha Argerich

Cover Chopin: Piano Concerto No.1 In E Minor, Op.11 / Liszt: Piano Concerto No.1 In E Flat, S.124

Album Info

Album Veröffentlichung:
1996

HRA-Veröffentlichung:
25.05.2016

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Frédéric Chopin (1810-1849): Konzert für Klavier und Orchester Nr.1 e-moll op. 11
  • 11. Allegro maestoso18:54
  • 22. Romance (Larghetto)10:04
  • 33. Rondo (Vivace)09:08
  • Franz Liszt (1811-1886): Konzert für Klavier und Orchester Nr.1 Es-dur
  • 41. Allegro maestoso05:05
  • 52. Quasi adagio - Allegretto vivace - Allegro animato08:27
  • 63. Allegro marziale animato04:02
  • Total Runtime55:40

Info zu Chopin: Piano Concerto No.1 In E Minor, Op.11 / Liszt: Piano Concerto No.1 In E Flat, S.124

Classical masterpiece: Frederic Chopin and Franz Liszt were both piano virtuosi of the highest order. So it's no surprise to find that their concertos were composed as vehicles for them to flaunt their digital wizardry -- though the two masters strutted their stuff in very different ways. Chopin adored the bel canto operas of Bellini and Donizetti, and both his concertos are like extended operatic scenes in which the piano acts the role of the prima donna, and the pianist is required to play the music with a limpid, singing tone and supple phrasing. Liszt's performances were much more of a spectacle; supposedly, his bravura displays had similar effect on women as Elvis Presley's gyrating hips would about a century later. In his Concerto No. 1, the pianist must thunder up and down the keyboard as well as dazzle in dizzying flurries of notes. In both concertos, the orchestra is there primarily to provide a solid, ornamental frame for the soloist. Martha Argerich's playing probably would have knocked the socks off of Chopin, Liszt, or any other 19th-century virtuoso, for that matter. She can thunder and dazzle with the best of 'em -- and she does so thrillingly in this performance of the Liszt Concerto. She also plays Chopin with melting beauty, which is perhaps one reason why this recording helped to gain Argerich a cultlike following.

„There has never been a more exciting pianist that Martha Argerich. Throughout her career, any appearance by her guarantees sellout crowds and an evening of memorable, not to say insane, music making. She has always drastically limited her repertoire--about a dozen concertos, a few more solo and chamber works--and will not perform or record solo recitals at all any more. But every single thing that she has recorded is a prime recommendation, plain and simple. She's one of the very few artists whose recordings one should collect just because of whom she is: unique and incomparable. These two concertos perfectly illustrate her gifts as an interpreter. Your ears will be glued to your speakers.“ (David Hurwitz)

“Here is beautifully projected playing, the emotional quality of the music judged to a poetic nicety, the bravura never gratuitous. Between them Argerich and Abbado generate a heady world of romance and electricity.” (BBC Music Magazine)

“These performances, in DG's beautifully refurbished sound, remain as fanciful and coruscating as the day they were made. Argerich's fluency and re-creative spark dazzle and dumbfound to a unique degree but, given her reputation for fireeating virtuosity, it's perhaps necessary to say that both performances quiver with rare sensitivity as well as drama. Time and again she gives a telling and haunting poetic counterpoint to her, arguably, more familiar way of trailing clouds of virtuoso glory. Abbado partners his mercurial soloist as to the manner born, finding (in the Chopin in particular) a burgeoning sense of wonder where others sound dry and foursquare.” (Gramophone Classical Music Guide)

Martha Argerich, piano
London Symphony Orchestra
Claudio Abbado, conductor


Martha Argerich
gehörte von Anfang an zu den Begünstigten des musikalischen Schicksals. Am 5. Juni 1941 in Buenos Aires geboren, wurde ihr Talent früh erkannt und gefördert. Ihr erstes Konzert gab sie im Alter von vier Jahren, dann arbeitete sie regelmäßig mit Vicente Scaramuzza und war bereits als junges Mädchen eine außergewöhnliche Virtuosin. Als 1955 ihre Familie nach Europa übersiedelte, bekam ihre Karriere den nötigen Aufwind. Unterricht bei Friedrich Gulda, Madeleine Lipatti und Nikita Magaloff sorgten noch für den Feinschliff und so war sie ausreichend qualifiziert, um 1957 den Bozener Busoni Wettbewerb und den Wettbewerb in Genf zu gewinnen. Damit begann ihre internationale Laufbahn als Konzertpianistin, die sie vor allem als Interpretin der Klavierliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts bekannt werden ließ. Dabei fühlte sie sich selber sich nicht als Spezialistin für Geläufigkeit, sondern baute vielmehr ein umfassendes und differenziertes Repertoire auf, das von Bach über Werke von Beethoven, Schumann, Liszt, Debussy und Ravel bis Bartók reicht.

Seit Martha Argerich als Siebzehnjährige mit dem zwei Generationen älteren Geiger Joseph Szigeti musizierte, hat sie sich außerdem intensiv der Kammermusik gewidmet. Ihre Tourneen führten sie an der Seite von Gidon Kremer und Mischa Maisky durch Europa, Amerika und Japan und große Teile der Literatur für vier Hände oder zwei Klaviere hat sie mit den Pianisten Nelson Freire, Stephen Bishop-Kovacevich, Nicolas Economou und Alexandre Rabinovitch gespielt. Im Laufe der Jahre war Argerich Gast bei Gidon Kremers Festival in Lockenhaus, beim Münchner Klaviersommer, bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern und den Salzburger Festspielen (1993 mit Maisky). Gemeinsam mit Claudio Abbado und den Berliner Philharmonikern trat sie mit Strauss' Burleske beim Silvesterkonzert 1992 und auch bei den Salzburger Osterfest spielen 1993 auf. Im Mai 1998 wiederum kam es in Tokyo zu einem musikalischen Gipfeltreffen zwischen Argerich, Maisky und Gidon Kremer. Anlässlich eines Gedächtniskonzertes für den Impresario Reinhard Paulsen spielten die drei Klassikstars Klaviertrios von Schostakowitsch und Tschaikowsky, deren Mitschnitte von der Presse umfassend gelobt wurden.

Martha Argerich ist der Deutschen Grammophon Gesellschaft seit 1967 eng verbunden. Es entstanden Aufnahmen mit Solowerken von Bach, Brahms, Chopin, Liszt, Prokofieff, Ravel und Schumann, Konzert-Einspielungen mit Stücken von Chopin, Liszt, Ravel und Prokofieff mit Claudio Abbado, Beethoven mit Giuseppe Sinopoli und Strawinskys Les Noces mit Leonard Bernstein. Die Einspielung der Klavierkonzerte von Shostakovitch (Nr.1) und Haydn (Nr.11) mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Jörg Färber erhielt 1995 den renommierte japanischen Record Academy Award. Ihre Version von Tschaikowskys '1.Klavierkonzert' mit Claudio Abbado und den Berliner Philharmonikern wurde mit dem CD Compact Award 1997 ausgezeichnet. Der Kammermusik widmete sie sich in Aufnahmen mit Mstislav Rostropovich (Werke von Schumann und Chopin) und Maisky (Bachs und Beethovens Cello-Sonaten) sowie in einer Einspielung mit Bartóks Sonate für 2 Klaviere und Schlagzeug, Ravels Rapsodie espagnole und Ma Mère l'Oye (mit Nelson Freire, Peter Sadlo, Edgar Guggeis). Für ihre Aufnahme der 'Klavierkonzerte Nr.1 & 3' von Prokofieff und des '3.Klavierkonzerts' von Bartók gemeinsam mit Charles Dutoit bekam sie 1999 sogar den Grammy als 'Best Instrumental Soloist(s) Performance with Orchestra' zugesprochen.

Eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit baute sich über die Jahre hinweg zwischen von Martha Argerich und dem Geiger Gidon Kremer auf. Sie ist dokumentiert durch die Aufnahmen von Schumanns 'Violin-Sonaten', Werken von Bartók, Janácek und Messiaen (Prix Caecilia 1991), Mendelssohns Konzert für Violine und Klavier (mit dem Orpheus Chamber Orchestra) sowie von Prokofieff-Stücken (Record Academy Award 1992, Diapason d'Or 1992, Edison Award 1993). Ein herausragendes musikalisches Projekt beider Künstler bleibt dabei die Gesamtaufnahme von Beethovens 'Violin-Sonaten' (Nr. 1-3: Record Academy Award 1985), die sie 1995 mit der Veröffentlichung der 'Sonaten op. 47 ('Kreutzer-Sonate') und op. 96' abgeschlossen haben.

Zu den aktuellen Aufnahmen gehören schließlich die Live-Aufnahme der Beethovenschen 'Klavierkonzerte Nr.2 und Nr.3' mit Claudio Abbado und dem Mahler Chamber Orchestra aus Ferrara (2004), die Duo-Programme mit Mischa Maisky mit Sonaten von Chopin, Franck und Debussy 'Live In Japan' (2001) und 'In Concert' mit Werken von Strawinsky, Prokofieff und Shostakovich (2005), das ungewöhnliche Starquartett mit Gidon Kremer, Yuri Bashmet an der Bratsche und ebenfalls Mischa Maisky am Cello, das sich Werken von Clara Schumann (Fantasiestück op.88) und Johannes Brahms (Klavierquartett op.25) widmete (2002) und die hochgelobte Zusammenarbeit mit dem russischen Kollegen Mikhail Pletnev 'Cinderella Suite / Ma Mère l'Oye' (2004), der eigens aus diesem Anlass die Werke von Prokofieff und Ravel für zwei Klavier transkribiert hatte. 6/2005

Booklet für Chopin: Piano Concerto No.1 In E Minor, Op.11 / Liszt: Piano Concerto No.1 In E Flat, S.124

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