Piano Heroines Claire Huangci
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
30.01.2026
Label: Alpha Classics
Genre: Classical
Subgenre: Instrumental
Interpret: Claire Huangci
Komponist: Fanny Mendelssohn-Hensel (1805-1847), Amy Beach (1867-1944), Clara Schumann (1819-1896), Florence Price (1887-1953)
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
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- Fanny Hensel (1805 - 1847): Capriccio in B Minor, H. 349:
- 1 Hensel: Capriccio in B Minor, H. 349: I. Andante 01:30
- 2 Hensel: Capriccio in B Minor, H. 349: II. Allegro molto 03:58
- Das Jahr, H. 385:
- 3 Hensel: Das Jahr, H. 385: No. 2, February. Scherzo 02:42
- 4 Hensel: Das Jahr, H. 385: No. 5, May. Frühlingslied 02:27
- 5 Hensel: Das Jahr, H. 385: No. 6, Juni. Serenade 04:43
- 6 Hensel: Das Jahr, H. 385: No. 9, September. Am Flusse 02:41
- Amy Beach (1867 - 1944): Fantasia Fugata, Op. 87:
- 7 Beach: Fantasia Fugata, Op. 87: I. Allegro vigoroso 01:54
- 8 Beach: Fantasia Fugata, Op. 87: II. Fuga. Allegro moderato 03:16
- Cradle Song of the Lonely Mother, Op. 108:
- 9 Beach: Cradle Song of the Lonely Mother, Op. 108 03:56
- Four Sketches, Op. 15:
- 10 Beach: Four Sketches, Op. 15: No. 1, In Autumn 02:08
- 11 Beach: Four Sketches, Op. 15: No. 2, Phantoms 01:47
- 12 Beach: Four Sketches, Op. 15: No. 3, Dreaming 04:29
- 13 Beach: Four Sketches, Op. 15: No. 4, Fire-Flies 02:48
- Clara Wieck (1819 - 1896): Soirées musicales, Op. 6:
- 14 Wieck: Soirées musicales, Op. 6: No. 2, Notturno 03:57
- Quatre pièces caractéristiques, Op. 5:
- 15 Wieck: Quatre pièces caractéristiques, Op. 5: No. 2, Caprice à la Boléro 03:25
- 16 Wieck: Quatre pièces caractéristiques, Op. 5: No. 4, Scène fantastique - Le Ballet des revenants 04:11
- Piano Concerto in A Minor, Op. 7:
- 17 Wieck: Piano Concerto in A Minor, Op. 7: II. Romanze 03:39
- Soirées musicales, Op. 6:
- 18 Wieck: Soirées musicales, Op. 6: No. 6, Polonaise 03:13
- Florence Price (1887 - 1953): Fantasie Nègre No. 2 in G Minor:
- 19 Price: Fantasie Nègre No. 2 in G Minor 06:23
- Meditation:
- 20 Price: Meditation 02:14
- Waltz of the Spring Maid:
- 21 Price: Waltz of the Spring Maid 03:12
- Your Hands in Mine:
- 22 Price: Your Hands in Mine 02:59
- Cotton Dance:
- 23 Price: Cotton Dance 03:03
Info zu Piano Heroines
Nach einem Album für Alpha, das ihren amerikanischen Wurzeln gewidmet war (Alpha1071), widmet sich die Pianistin Claire Huangci nun weiblichen Komponisten: „Die Realitäten, mit denen diese Frauen konfrontiert waren, sind für moderne Frauen in diesem Bereich kaum vorstellbar.“ Clara Wieck (die nach ihrer Heirat mit Robert 1840 den Namen Schumann annahm) war Mutter von acht Kindern und Hauptverdienerin der Familie und ständig auf Tournee. Fanny Hensel komponierte größtenteils privat und veröffentlichte oft unter dem Namen ihres Bruders. Amy Beachs Karriere wurde während ihrer Ehe praktisch zum Erliegen gebracht; erst nach dem Tod ihres Mannes kehrte sie auf die Bühne zurück. Florence Price war sowohl rassistischer als auch geschlechtsspezifischer Diskriminierung ausgesetzt und zog später zwei Kinder alleine groß. Über die Jahrhunderte hinweg erreichen uns die Stimmen dieser Frauen dank Musikerinnen wie Claire Huangci: „In ihrer Musik hören wir nicht nur Geschichte. Wir hören Transformation. Heroines ist meine Art, ihnen zuzuhören und ihnen meine Stimme hinzuzufügen.“
Claire Huangci, Klavier
Claire Huangci
hat sich inzwischen als viel beachtete Musikerin etabliert und die Rolle des gefeierten Wunderkindes, das zehnjährig ein Privatkonzert für Präsident Bill Clinton gab, hinter sich gelassen. Die junge amerikanische Pianistin mit chinesischer Abstammung zieht ihr Publikum durch „glitzernde Virtuosität, gestalterische Souveränität, hellwache Interaktion und feinsinnige Klangdramaturgie“ (Salzburger Nachrichten) in den Bann.
Mit neun Jahren startete Claire Huangci eine internationale Karriere mit Stipendien, Konzertauftritten und Preisen – zuletzt erhielt sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD Musikwettbewerb (2011). Für sie selbst kristallisierte sich allerdings erst im späten Teenageralter heraus, wie sehr sie sich zu ihrem Instrument berufen fühlte. Wichtige Impulse erhielt sie dabei von ihren Lehrern Eleanor Sokoloff und Gary Graffman am Curtis Institute of Music in Philadelphia, bevor sie 2007 zu Arie Vardi an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover wechselte, dem sie seit Abschluss ihres Studiums als Assistenz im Unterricht zur Seite steht.
Zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn fiel Claire Huangci besonders als ausdrucksstarke Chopin-Interpretin auf: Sie erhielt den 1. Preis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Darmstadt 2009 und beim Chopin-Wettbewerb in Miami 2010. Inzwischen beweist sie ihre große Wandlungsfähigkeit mit einem ungewöhnlich breiten Repertoire, welches auch immer wieder zeitgenössische Werke umfasst. In Solorezitalen und als Partnerin internationaler Orchester wie dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart (unter Roger Norrington), dem Münchner Kammerorchester, dem China Philharmonic Orchestra sowie der Vancouver, Santa Fe, Moscow Radio und Istanbul State Symphony konzertierte Claire Huangci bereits in international bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall New York, der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Berlin, dem Gasteig München, dem Gewandhaus Leipzig, der Salle Cortot, der Oji Hall Tokyo und der Symphony Hall Osaka sowie auf Festivals wie dem Kissinger Sommer, Verbier Festival, Menuhin Festival Gstaad, Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, MDR Musiksommer und den Schwetzinger SWR Festspielen.
Ihre Debüt-CD, die 2013 mit Einspielungen von Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew bei Berlin Classics erschien, wurde hochgelobt. Für das 2015 erschienene zweite Soloalbum wählte Claire Huangci aus den 555 Sonaten von Domenico Scarlatti 39 aus und präsentiert sie in einer neuen Gliederung, mit der sie sich teils an der barocken Suitenform, teils an der klassischen Sonate orientiert, ganz im Sinne von Scarlattis Stellung in der Musikgeschichte. Ausgezeichnet wurde die Aufnahme mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie als „Editor’s Choice“ vom Magazin Gramophone: „Das ist Scarlatti-Tastenkunst erster Güte. (…) Es hat sich gelohnt, Claire Huangcis Weg vom 16jährigen Wunderkind zu einer zu Großem berufenen 25jährigen Künstlerin mitzuverfolgen.“
Booklet für Piano Heroines
