in the fields vision string quartet

Cover in the fields

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
30.01.2026

Label: ACT Music

Genre: Classical

Subgenre: Chamber Music

Interpret: vision string quartet

Komponist: Maurice Ravel (1875-1937), Florian Willeitner, Bella Bartók (1881-1945), Joel Lyssarides

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Traditional: Kopanitsa:
  • 1 Traditional: Kopanitsa 04:06
  • Maurice Ravel (1875 - 1937): String Quartet in F Major, 2nd Movement:
  • 2 Ravel: String Quartet in F Major, 2nd Movement 06:21
  • Florian Willeitner (b. 1991): Ravel Reloaded:
  • 3 Willeitner: Ravel Reloaded 06:18
  • Bela Bartók (1881 - 1945): String Quartet No. 4:
  • 4 Bartók: String Quartet No. 4: 2nd Movement, Percussive Dimensions 02:54
  • 5 Bartók: String Quartet No. 4: 3rd Movement 06:01
  • Florian Willeitner: Lydian Rose:
  • 6 Willeitner: Lydian Rose 03:17
  • Comelis Vreeswijk (1937 - 1987): Grimasch Om Morgonen:
  • 7 Vreeswijk: Grimasch Om Morgonen 02:00
  • Antonín Dvořák (1841 - 1904): String Quartet No. 13:
  • 8 Dvořák: String Quartet No. 13: 3rd Movement 07:09
  • Florian Willeitner: Dvořák Reloaded:
  • 9 Willeitner: Dvořák Reloaded 04:44
  • Bela Bartók: String Quartet No. 4:
  • 10 Bartók: String Quartet No. 4: 4th Movement, Percussive Dimensions 02:49
  • Florian Willeitner: Raindance:
  • 11 Willeitner: Raindance 04:11
  • Mahan Mirarab (b. 1983): Convalescence:
  • 12 Mirarab: Convalescence 05:27
  • Bela Bartók: String Quartet No. 4:
  • 13 Bartók: String Quartet No. 4: 5th Movement 05:36
  • Joel Lyssarides (b. 1992): Skymning:
  • 14 Lyssarides: Skymning 05:20
  • Total Runtime 01:06:13

Info zu in the fields

Fünf Jahre nach ihrem letzten Album meldet sich das Vision String Quartet mit einem Paukenschlag zurück: „In the Fields“, das am 30. Januar 2026 beim renommierten Label ACT erscheint, ist ein Manifest für die Vielseitigkeit des Streichquartetts und ein Statement für musikalische Neugier. Die Berliner Formation, bestehend aus Florian Willeitner (Violine), Daniel Stoll (Violine), Sander Stuart (Viola) und Leonard Disselhorst (Cello), hat sich in den letzten Jahren als „string quartet of the future“ (The Sydney Morning Herald) etabliert und ist bekannt für ihre Grenzgänge zwischen Klassik, Folk, Jazz und eigenen Kompositionen. Für ACT ist die Veröffentlichung eine weitere Öffnung über Welt des Jazz hinaus. ACT-CEO Andreas Brandis zur Zusammenarbeit: „Meine Verbindung zum Vision String Quartet reicht viele Jahre zurück – sie begann mit den Concerto.21-Meisterklassen, die ich leite, und setzte sich in einer engen Zusammenarbeit mit ihrem Geiger Florian Willeitner fort. In Zukunft wird ACT sich noch stärker für Verbindungen zwischen klassischer Musik, zeitgenössischer Musik und Improvisation öffnen – und das Vision String Quartet ist ein brillanter Vertreter dieses Ansatzes.“

Das neue Album ist eine von Anfang bis Ende choreografierte Klangreise, deren dramaturgischer Bogen sich an Béla Bartóks fünfsätzigem 4. Streichquartett orientiert. Bartók, der seine Inspiration „in the fields“, in den Volksmusiken Europas fand, ist für das Quartett Leitfigur und Ausgangspunkt. „Von seiner Faszination für das bekannte Unbekannte haben wir uns anstecken lassen“, schreiben die Musiker und laden die Hörer ein, mit ihnen in die Tiefe der Musik einzutauchen.

Schon der erste Track, „Kopanitsa“, eine bulgarische Volksmusik im 11/8-Takt, zeigt die Erdigkeit und das rhythmische Feuer, das das Album durchzieht. Das Quartett bezeichnet diesen Einstieg in die neue Aufnahme im Booklet auch als „ersten Satz unseres Werks“. Florian Willeitner hat das Stück einem Dudelsackspieler auf den Straßen Sofias abgelauscht – Authentizität und Spielfreude sind hier Programm. Es folgt Ravels zweiter Satz aus dem Streichquartett in F-Dur, ein Evergreen des Quartettrepertoires, dem Willeitner und Pianist Joel Lyssarides in „Ravel Reloaded“ eine postimpressionistische Klangwelt hinzufügen.

Bartóks 4. Streichquartett ist das Herzstück des Albums: Seine Sätze werden nicht nur klassisch interpretiert, sondern in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Percussionisten Bernhard Schimpelsberger um eine „percussive dimension“ erweitert, die neue klangliche Sphären erschließt. Die Musiker beschreiben die Erfahrung, dieses Werk auf ihrer Australientour 2023 in 13 Konzerten gespielt zu haben, als „kompositorischen Fiebertraum“, der ihnen in Fleisch und Blut übergegangen sei.

Neben Schimpelsberger haben „die Visions“ auf ihren vielen Konzertreisen rund um die Welt immer wieder spannende und inspirierende Begegnungen und Kollaborationen mit anderen Musikerinnen und Musikern gehabt. Für „In the Fields“ haben sie zusammen mit dem aus dem Iran stammenden Gitarristen Mahan Mirarab und dem schwedischen Pianisten Joel Lyssarides Stücke komponiert und aufgenommen. Diese Eigenkompositionen und Arrangements sorgen für weitere klangliche Überraschungen. „Lydian Rose“ feiert die Farbenpracht des lydischen Modus, „Raindance“ lässt gezupfte Melodien im Regen tanzen, und „Convalescence“ von Mahan Mirarab, entstanden während der Pandemie, ist ein wilder Ritt zwischen poetischer Sanftheit und halsbrecherischem Drive. Die finale „Skymning“ von Lyssarides ist ein sanft dahinfließender Folksong, der das Gehörte nachklingen lässt.

Das Vision String Quartet bleibt seinem Ansatz treu, als Band zu agieren, das klassische Repertoire auswendig und im Stehen zu spielen – ein Markenzeichen, das für „uns die maximale Freiheit und Lebendigkeit bedeutet“, erklärt Willeitner. Die Konzertformate sind ebenso innovativ: Dunkelkonzerte, genreübergreifende Projekte und Kooperationen mit Künstlern wie Fatma Said, Gabriel Kahane oder Golnar Shahyar zeigen jeher die Vielseitigkeit des Quartetts.

Es lohnt sich, das Album von Anfang bis Ende in der vorgesehenen Reihenfolge und nicht im Shuffle-Modus zu hören. Erst durch das durchdachte Wechselspiel zwischen den Quartettsätzen von Bartók, Ravel und Dvořák sowie den Eigenkompositionen entfaltet sich die dramaturgische Spannungskurve des Albums in ihrer ganzen Tiefe. Zusammen mit ihren außergewöhnlichen Gästen zeigen die vier Musiker auf „In the Fields“ einmal mehr, wie lebendig, neugierig und grenzenlos das Streichquartett im 21. Jahrhundert sein kann.

Vision String Quartet:
Florian Willeitner, Violine
Daniel Stoll, Violine
Leonard Disselhorst, Cello
Sander Stuart, Viola




Vision String Quartet:
Redefining the String Quartet Experience


Since its founding in 2012, the vision string quartet has rapidly risen to the forefront of the international music scene, redefining the possibilities of a modern string quartet. Fusing classical mastery with electrifying originality, these four visionary musicians seamlessly bridge genres—effortlessly navigating between the classical string quartet repertoire and their own compositions that draw inspiration from folk, pop, rock, funk, and minimal music. Their fearless approach and groundbreaking sound have established them as pioneers in the contemporary chamber music landscape.

Breaking Boundaries – From Concert Halls to Bold New Formats

Renowned for their innovative concert experiences, the vision string quartet performs in some of the world’s most prestigious venues, including the Elbphilharmonie Hamburg, Berlin Philharmonie, and Wigmore Hall London. They are also sought-after performers at major festivals such as the Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, the Bodenseefestival, Beethovenfest Bonn, and the Trondheim Chamber Music Festival. Beyond traditional concert settings, the quartet experiments with unconventional formats, from performances in complete darkness to memorized renditions of classical, romantic, and contemporary works —freeing them to engage more deeply with both their music and their audience. Their dynamic and genre-defying style transcends the boundaries of chamber music, redefining what a string quartet can be.

Chart-Topping Albums & Prestigious Accolades

The vision string quartet first gained international recognition as exclusive recording artists with Warner Classics, releasing their debut album memento and their second album Spectrum. Memento received the Opus Klassik Award for Best Chamber Music Recording in 2020. With Spectrum, the quartet presented music entirely composed and produced by the ensemble, accompanied by self-directed and curated music videos.

After a five-year recording break, the quartet returns with In the Fields, their new album released on ACT Music. Inspired by Béla Bartók, the album interweaves classical works—with folk influences, jazz, and original compositions. Featuring guests including Bernhard Schimpelsberger, Mahan Mirarab, and Joel Lyssarides, this album is a bold statement of the vision string quartet’s genre-crossing creativity and artistic curiosity.

As winners of multiple top-tier competitions, including first prize and all special prizes at the Felix Mendelssohn Bartholdy Competition in Berlin and the International Concours de Genève, the quartet has cemented its place among the elite of the chamber music world. Additional accolades include the Chamber Music Prize of the Jürgen Ponto Foundation, the Würth Prize, and the Ritter Prize of the Oscar and Vera Ritter Foundation. They honed their craft under the mentorship of the Artemis Quartet at the Berlin University of the Arts, as well as with Günter Pichler of the Alban Berg Quartet at the Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid. Other key mentors include Heime Müller, Eberhardt Feltz, and Gerhard Schulz.

Global Recognition & Exciting Collaborations

Recent highlights include tours to Japan, Australia, and Korea, as well as debut performances at the Concertgebouw Amsterdam, the Grand Concert Hall in Warsaw, Teatro La Fenice in Venice, and the Tonhalle Zürich. In the 2025/26 season, the vision string quartet will be ensemble-in-residence at the Tonhalle Düsseldorf, with a total of eight concerts. The quartet will also perform as soloists with the Orchestra of the National Theatre Mannheim, the Düsseldorf Symphony Orchestra, the Württemberg Chamber Orchestra Heilbronn, and in 2027 with the Deutsches Symphonie-Orchester Berlin. The program includes John Adams' string quartet concerto Absolute Jest and the world premiere of a new work for string quartet and orchestra by first violinist Florian Willeitner.

The vision string quartet is an official endorser of Thomastik-Infeld.



Booklet für in the fields

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