Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
25.09.2026

Label: Double Moon Records

Genre: Jazz

Subgenre: Vocal

Interpret: Anette von Eichel

Das Album enthält Albumcover

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Formate & Preise

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FLAC 48 $ 12,80
  • 1 In the still of the night 04:44
  • 2 Halo 05:39
  • 3 Underwater Conversation 05:30
  • 4 Circular I 01:37
  • 5 Where you eat 03:13
  • 6 While we’re good 05:39
  • 7 Your name 03:12
  • 8 Circular II 01:21
  • 9 Tamtam 03:33
  • 10 Circular III 00:50
  • 11 Close the door 05:41
  • 12 Sunrise 03:17
  • Total Runtime 44:16

Info zu Halo

Ein „Halo“ ist so etwas wie eine Aura. Die Kölner Sängerin Anette von Eichel möchte ihrem neuen Album gewiss keinen Heiligenschein verleihen; doch ein Halo ist auch eine Lichterscheinung – etwa ein Ring um den Mond oder ein Lichtkranz –, wie sie in Natur und Alltag vorkommt und als Offenbarung unterschiedlichster Art gedeutet werden kann. Dieser Titel könnte für die Songsammlung auf Anette von Eichels neuem Album kaum passender sein – und das in mehrfacher Hinsicht. Allen Liedern ist eine nächtliche Stimmung eigen, in der Licht aus der Dunkelheit hervortritt. Im Verlauf der Songs erleben wir eine traumartige Reise, die den Übergang von der Nacht zur Morgendämmerung und ein damit verbundenes Wiedererwachen nachzeichnet.

Im übertragenen Sinne macht es einen großen Unterschied, ob man das Album zum ersten, zweiten oder dritten Mal hört, denn es vollzieht sich ein beeindruckender Prozess der Transzendenz. Was zunächst wie eine bloße Abfolge klar konturierter Songs in ihrer jeweiligen Form klingt, wandelt sich allmählich in eine Art vokale und musikalische Lichtmasse, die als ein zur Realität paralleles Phänomen wirkt. Diese spektrale Verschiebung mündet in einen Lichtkranz, der alle Formen und Konturen auflöst – ein Konzept, das der Albumtitel perfekt einfängt. „Wenn ich einen Song schreibe, ist das ein bewusster Prozess, doch das Unterbewusstsein spielt dabei natürlich eine große Rolle“, erklärt Anette von Eichel und beschreibt diesen Wandel aus ihrer Sicht. „Gerade mit diesem Album möchte ich den Menschen die Möglichkeit geben, einen Schritt aus ihrem Alltag herauszutreten und beim Hören eine ähnliche Wandlung zu erleben.“

Anette von Eichel, Gesang
Sebastian Sternal, Klavier
Henning Sieverts, Kontrabass
Jonas Burgwinkel, Schlagzeug




Prof. Anette von Eichel
studierte Bachelor und Master Jazzgesang am Royal Conservatoire in Den Haag (Niederlande) bei Rachel Gould und Jeanne Lee. Parallel dazu absolvierte sie ein Magisterstudium Europäischen Expansionsgeschichte an der Rijksuniversiteit Leiden (Niederlande). Beide Studien schloss sie jeweils mit Auszeichnung ab.

Ihre künstlerische Zusammenarbeit der vergangenen Jahre mit internationalen Jazzmusiker*innen und Komponist*innen wie u.a. Sebastian Sternal, Henning Sieverts, Jonas Burgwinkel, John Hollenbeck, Jesse van Ruller, Jasper Blom, Florian Ross, Marko Lackner, Matthias Schriefl, Robert Landfermann und der Filmkomponistin Annette Focks zeigt Anette als immer wieder überraschende, sehr vielseitige Sängerin, Komponistin und Texterin. Ihr Schaffen reicht von zeitgenössischem Jazz mit tiefen Wurzeln in der Tradition des Jazz bis hin zu freier Improvisation und Neuer Musik. Ihr neues Album „Inner Tide“ aus dem Jahr 2021 präsentiert Anette in allen diesen Rollen und erhält international sehr gute Resonanz. In Folge ihres neuen Albums „Belonging“, das 2023 erschienen ist und wiederrum sehr gute nationale und internationale Resonanz erhalten hat, ist Anette 2024 für den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie „Vokal“ nominiert.

Die gesellschaftliche Relevanz der künstlerischen Arbeit von Musiker*innen und Kulturschaffenden allgemein liegt Anette von Eichel besonders am Herzen. Darum ist sie seit 2016 Mitglied im Vorstand der Deutschen Jazzunion, der Interessenvertretung der Jazzmusiker*innen in Deutschland.

Seit 2010 hat die versierte Pädagogin eine Professur für Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (D) inne. Davor war sie von 2001-2009 als Dozentin am Royal Conservatoire in Den Haag (NL) tätig, sowie kurzzeitig an der Hochschule für Musik in Osnabrück. Seit 2021 ist Anette auch Dekanin des Fachbereichs Jazz Pop der Hochschule für Musik und Tanz Köln.



Dieses Album enthält kein Booklet

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