Arnold Mendelssohn: Symphony No.2 · Violin Concerto Ziling Guo, Symphoniker Hamburg & Ulrich Windfuhr
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
22.01.2026
Label: CPO
Genre: Classical
Subgenre: Concertos
Interpret: Ziling Guo, Symphoniker Hamburg & Ulrich Windfuhr
Komponist: Arnold Mendelssohn (1855-1933)
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
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- Arnold Mendelssohn (1855 - 1933): Violin Concerto in G minor, Op. 88:
- 1 Mendelssohn: Violin Concerto in G minor, Op. 88: Allegro (Cadenza by Christoph Schickedanz) 16:42
- 2 Mendelssohn: Violin Concerto in G minor, Op. 88: Adagio 09:32
- 3 Mendelssohn: Violin Concerto in G minor, Op. 88: Finale 09:11
- Symphony No. 2 in C major, Op. 92:
- 4 Mendelssohn: Symphony No. 2 in C major, Op. 92: Allegro con brio 10:25
- 5 Mendelssohn: Symphony No. 2 in C major, Op. 92: Andante un poco pesante 08:03
- 6 Mendelssohn: Symphony No. 2 in C major, Op. 92: Vivace non troppo 10:02
- 7 Mendelssohn: Symphony No. 2 in C major, Op. 92: Finale 10:15
Info zu Arnold Mendelssohn: Symphony No.2 · Violin Concerto
Auf den Spuren seines entfernten »Großonkels« Felix brachte es Arnold Mendelssohn (1853-1933) zu hohem Ansehen, insbesondere auf dem Gebiet der evangelischen Kirchenmusik, auf dem sich sein berühmter Verwandter bereits ausgezeichnet hatte. Dagegen begann die ernsthafte Auseinandersetzung mit den klassisch-romantischen Instrumentalgattungen erst in der Zeit des Ersten Weltkrieges, als habe der Komponist sich in der Tradition rückversichern wollen, bevor die alten Strukturen zusammenbrachen. Er ging bereits auf die Siebzig zu, als er sein Violinkonzert und unmittelbar darauf die zweite seiner drei Symphonien schrieb – zwei geistreiche Maskenspiele, deren weites Feld zwischen expressiver Meditation und fröhlichem Kehraus zwar vielen Reminiszenzen Platz bietet, nie aber ins Epigonale führt: Der da mit den Zeichen jongliert, ist der Vergangenheit nicht ausgeliefert. Er beherrscht sie souverän.
Ziling Guo, Violine
Hamburger Symphoniker
Ulrich Windfuhr, Dirigent
Ulrich Windfuhr
Geboren in Heidelberg, aufgewachsen in Düsseldorf, erhielt Ulrich Windfuhr bereits in frühem Alter Klavierunterricht. 1978 nahm er sein Studium an der Musikhochschule Köln auf; seine Hauptfächer belegte er in den Meisterklassen von Günter Ludwig (Klavier), Volker Wangenheim (Dirigieren) und dem Amadeus-Quartett (Kammermusik).
Stipendien und Förderpreise brachten den Musiker früh mit renommierten Künstlern zusammen: 1981 war er Pianist der Internationalen Menuhin Akademie in Gstaad und arbeitete u.a. mit Pinchas Zukerman, Ruggiero Ricci, Boris Belkin und Yehudi Menuhin. 1984 schloss Windfuhr sein Dirigierstudium in Deutschland mit Auszeichnung ab. Er setzte seine Studien bei Franco Ferrara in Siena, Florenz und Rom fort. Als DAAD-Stipendiat in Wien lernte er bei Otmar Suitner und Karl Österreicher, Dirigierkurse besuchte er bei Gennadi Roshdestvensky, Carlo Maria Giulini und Leonard Bernstein. 1985 war Ulrich Windfuhr Preisträger beim Internationalen Dirigierwettbewerb Vittorio Gui und 1986 beim Internationalen Dirigierwettbewerb János Ferencsik in Budapest. Dies zog Konzerte mit dem Orchestra dell‘ Maggio Musicale Fiorentino, dem Orchester der Budapester Staatsoper, dem Radiosymphonieorchester Budapest und der Ungarischen Nationalphilharmonie Budapest, dem Philharmonischen Orchester Györ und dem Symphonieorchester Sombathely nach sich.
1986 trat Windfuhr sein erstes Opernengagement als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Dortmund an. Drei Jahre später wechselte er als Studienleiter und 2. Kapellmeister an das Theater Augsburg, wo er neben eigenen Einstudierungen im Bereich Musical und Ballett das gesamte Repertoire der laufenden Spielzeit 89/90 von der Operette bis hin zu »Arabella« von Richard Strauss dirigierte. Von 1990-1993 wirkte Windfuhr als 1. koordinierter Kapellmeister am heutigen Staatstheater Nürnberg. Hier erweiterte er sein Mozart-Repertoire und übernahm alle von GMD Christian Thielemann einstudierten Produktionen von Wagner, Strauss und Verdi und hatte die musikalische Leitung bei Galavorstellungen u.a. mit Bernd Weikl und Ghena Dimitrova.
1993 wechselte Windfuhr als 1. Kapellmeister ans Niedersächsische Staatstheater Hannover. 1994 debütierte er mit Richard Strauss’ Elektra (Regie: Ruth Berghaus) am Nationaltheater Mannheim, 1995 stellte er die Produktion am Hessischen Staatstheater Wiesbaden vor. Im gleichen Jahr wurde Windfuhr 1. Kapellmeister und kommissarischer GMD am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Von 1998-2003 war Windfuhr als Generalmusikdirektor an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel tätig. In enger Zusammenarbeit mit Intendantin und Regisseurin Kirsten Harms erregte er internationale Aufmerksamkeit mit Der Ring des Nibelungen und Der fliegende Holländer (Wagner), mit Die schweigsame Frau und Die Liebe der Danae (Richard Strauss) und einem Franz-Schreker-Zyklus (Das Spielwerk und die Prinzessin, Flammen, Christophorus). Die Zeitschrift Opernwelt honorierte die fruchtbare Zusammenarbeit drei Jahre in Folge (2000, 2001, 2002) mit der Nominierung der Kieler Bühnen zum »Opernhaus des Jahres«. Konsequenz des Erfolgs waren u.a. fünf Gesamtaufnahmen mit dem Label cpo. 2002 nominierte ihn die Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt zum Dirigenten des Jahres.
2007 wurde Ulrich Windfuhr auf die Professur für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig berufen. 2013 übernahm er den Lehrstuhl für Dirigieren und Orchesterleitung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.
Deutschlandweit ist Windfuhr ein gefragter Gastdirigent für Oper und Konzert. Von den Opernhäusern seien genannt: die Deutsche Oper Berlin sowie das Teatro la Fenice Venedig, das Teatro di Bologna, das Teatro di Roma und das Teatro Sao Carlo in Lissabon. Ferner gastierte er in Südkorea, den USA, Italien, Frankreich und Luxemburg.
Booklet für Arnold Mendelssohn: Symphony No.2 · Violin Concerto
