Cover Pietro Mascagni: Zanetto

Album Info

Album Veröffentlichung:
2025

HRA-Veröffentlichung:
20.02.2026

Label: Oehms Classics

Genre: Classical

Subgenre: Vocal

Interpret: Yajie Zhang, Narine Yeghiyan, Chor und Orchestra der Berliner Operngruppe & Felix Krieger

Komponist: Pietro Mascagni (1863-1945)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Pietro Mascagni (1863 - 1945): Zanetto:
  • 1 Mascagni: Zanetto: Introduzione 03:24
  • 2 Mascagni: Zanetto: Scena I, "Maledetto l'amor!" 04:15
  • 3 Mascagni: Zanetto: Cuore, come in fiore 01:53
  • 4 Mascagni: Zanetto: Dolce è la melodia 05:10
  • 5 Mascagni: Zanetto: Silvia, si buona! 02:30
  • 6 Mascagni: Zanetto: Firenze è la tue meta? 04:23
  • 7 Mascagni: Zanetto: Io qui potrei forse restare. 05:13
  • 8 Mascagni: Zanetto: Poi che vani furono i preghi miei 02:34
  • 9 Mascagni: Zanetto: Senti bambino! 05:52
  • 10 Mascagni: Zanetto: Io partirò, portando meco 03:43
  • 11 Mascagni: Zanetto: O madonna, di grazia 03:45
  • Total Runtime 42:42

Info zu Pietro Mascagni: Zanetto

"Zanetto" ist eine Oper in einem Akt von Pietro Mascagni, der vor allem für seine "Cavalleria rusticana" bekannt ist. Er komponierte aber insgesamt fünfzehn Opern, eine Operette, Orchester- und Chorwerke, Lieder und Klaviermusik.

"Zanetto", seine sechste Oper, 1896 in Pesaro uraufgeführt (wo er das Liceo Rossini leitete), war sein erster Versuch einer Art historischen Verismo im Geiste der Romantik. Historisierend an sich ist bereits die Wahl des Einakters: Das Intermezzo war in der Renaissance der meist komisch- unterhaltende Einschub zwischen die Akte einer ernsten, abendfüllenden Oper. "Zanetto" ist eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die eigentlich fast schon zueinandergefunden haben, aber die Protagonistin spürt, dass Zanetto nicht der Richtige ist und schickt ihn wieder fort.

Die chinesische Mezzosopranistin Yajie Zhang spielt den Zanetto, der schon von Mascagni als Hosenrolle angelegt war. Sie ist Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und von 2022-2024 Ensemblemitglied der Oper Leipzig. Sie ist regelmäßig zu Gast im Wiener Musikverein, an der Bayerischen Staatsoper in München, dem Opernhaus Zürich oder dem NCPA in Beijing. Darüber hinaus arbeitet sie regelmäßig mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Adam Fischer oder Vladimir Jurowski zusammen und gibt zusammen mit dem Pianisten Hartmut Höll Liederabende an allen wichtigen Konzertbühnen Europas.

Narine Yeghiyan war Ensemblemitglied der Staatsoper Unter den Linden. Sie war bei den Opernfestspielen St. Margarethen zu Gast und trat in der Berliner Philharmonie auf. Sie stand mit namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, René Jacobs, Sir Simon Rattle, Zubin Mehta, Simone Young, Diego Fasolis und Alexander Soddy auf der Bühne.

Yajie Zhang, Mezzosopran (Zanetto)
Narine Yeghiyan, Sopran (Silvia)
Orchester der Berliner Operngruppe
Felix Krieger, Dirigent




Yajie Zhang
„Auffallend attraktive Stimme, ebenholzfarben” (Abendzeitung) - „Yajie Zhangs Persönlichkeit und ihr reich facettierter Mezzosopran bestachen von Anfang an.” (RBB Kultur): Mit farbenreichem Timbre und großer Wandlungsfähigkeit in Oper, Konzert und Lied gleichermaßen zu Hause, wird die junge Mezzosopranistin gefeiert als eine „Stimme, die man sich merken wird” (Operawire).

Die Mezzosopranistin Yajie Zhang wurde in der chinesischen Provinz Anhui geboren und begann ihr Gesangsstudium in Shanghai, wo sie gleichzeitig Mitglied des Zhou Xiao Yan Opera Centers war. Im Jahr 2020 schloss sie ihr Studium mit einem Masterabschluss in Hannover ab. Anschließend war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München und gehörte von 2022 bis 2024 zum Ensemble der Oper Leipzig, wo sie unter anderem als Angelina in La Cenerentola, als Hänsel in Hänsel und Gretel von Humperdinck und als Suzuki in Puccinis Madama Butterfly zu erleben war.

In der Spielzeit 2025/26 kehrt Yajie Zhang an das Opernhaus Zürich zurück, wo sie die Maddalena in Verdis Rigoletto singen wird. Später in der Saison ist sie als Wellgunde in Wagners Rheingold bei den Salzburger Osterfestspielen unter der Leitung von Kirill Petrenko zu hören. Zudem interpretiert sie Haydns „Nelson-Messe“ unter Adam Fischer im Musikverein Wien sowie Berios „Folk Songs“ mit dem Musikkollegium Winterthur.

Zu den Höhepunkten der letzten Jahre zählen ihr Debüt an der Opéra National de Paris als Nancy Tang in Nixon in China, die Rolle der Blumenmädchen in Parsifal sowie Flosshilde in Tobias Kratzers neuer Inszenierung von Das Rheingold an der Bayerischen Staatsoper München. Außerdem sang sie die Titelrolle in Carmen mit dem Wuhan Philharmonic Orchestra.

Weitere Engagements führten sie u. a. als Nicklausse/Muse in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen unter Pinchas Steinberg, als Cherubino in Mozarts Le Nozze di Figaro sowie als Stéphano in Gounods Roméo et Juliette an das National Centre for the Performing Arts (NCPA) in Peking.

Im Jahr 2019 sang sie Beethovens 9. Sinfonie mit dem China Philharmonic Orchestra unter Yu Long beim Beijing Music Festival, gefolgt von einem spektakulären kurzfristigen Einspringen beim Shanghai Symphony Orchestra unter Jukka-Pekka Saraste, wo sie Mahlers Rückert-Lieder interpretierte. Weitere Auftritte folgten beim Shanghai Baroque Festival mit der Shanghai Camerata unter David Stern, mit Verdis Messa da Requiem in der Berliner Philharmonie mit dem DSO Berlin unter Eva Ollikainen sowie mit Mahlers 8. Sinfonie im Musikverein Wien unter Yutaka Sado.

Yajie Zhang gibt mit dem Pianisten Hartmut Höll auch zahlreiche Liederabende u. a. im Concertgebouw Amsterdam, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, im Pierre Boulez Saal in Berlin, in der Redpath Hall in Montreal sowie im Philharmonischen Saal in St. Petersburg.

Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter der DEBUT Klassik-Gesangswettbewerb 2018, der Wettbewerb „Das Lied“ 2019 in Heidelberg, der Stanisław-Moniuszko-Wettbewerb am Teatr Wielki Warschau sowie der Internationale Opernwettbewerb in Portofino. Bereits 2017 erregte sie große Aufmerksamkeit als jüngste Teilnehmerin des International Vocal Competition ’s-Hertogenbosch, bei dem sie den Grand Prix, den Opernpreis und den Junioren-Jurypreis gewann. Yajie war zudem Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung sowie der Liedakademie des Heidelberger Frühlings.

Berliner Operngruppe
Die Berliner Operngruppe e.V. (bog) wurde 2010 von dem Dirigenten Felix Krieger mit Unterstützung des Mäzens Nicolaus von Oppenheim gegründet, um in Berlin Opern zu präsentieren, die abseits des gängigen Opernrepertoires stehen und hier entweder noch nie oder seit vielen Jahrzehnten nicht mehr zu hören waren. Nach ersten Aufführungen im Radialsystem V tritt die bog mit ihrem projekteigenen Chor und Orchester seit 2013 im Konzerthaus Berlin auf. Zu den vielbeachteten halbszenischen Produktionen zählen u.a. Berliner Erstaufführungen von Verdis Stiffelio, Puccinis Edgar, Mascagnis Iris sowie die deutschen Erstaufführungen von Donizettis Betly und dessen Operneinakter Deux Hommes et une femme im September 2021. Die Jubiläumsproduktion der bog, ein Live-Mitschnitt der Iris-Aufführung erschien im März 2021 bei Oehms Classics und wurde mehrfach für den Opus Klassik 2021 sowie für die Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik 3/21 nominiert.

Seit 2017 kooperiert die bog mit dem historischen Ricordi Archiv in Mailand und wird dabei von Bertelsmann unterstützt.

Die Berliner Operngruppe e.V. ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein. Sie engagiert in ihrem Orchester die besten professionellen Musiker*innen der freien Musikszene Berlins und bietet diesen einen Ort, an dem sie auf höchstem Niveau mit international gefragten Solisten selten aufgeführte Opern musizieren können. In ihrem Chor vereint die BOG in Probesingen ausgewählte hervorragende Laiensänger*innen mit professionellen Chorsänger*innen. Das Format der Aufführungen im Konzerthaus Berlin ist halbszenisch: die Einrichtungen werden von namhaften Regisseur*innen (u.a. Lorenzo Fioroni, Isabel Ostermann und Thilo Reinhardt) besorgt, so entstehen bei geringer Ausstattung szenisch lebendige und mitreißende Aufführungen, in denen die Musik im Fokus steht.

Felix Krieger
gründete 2010 die Berliner Operngruppe, deren Künstlerischer Leiter er seitdem ist. Er war Jungstudent in der Vorklasse Klavier der Musikhochschule seiner Heimatstadt Freiburg i.Br., bevor er Dirigieren in Hamburg sowie bei Carlo Maria Giulini in Fiesole (Italien) studierte. Seine Karriere begann er als Assistent von Claudio Abbado bei den Berliner Philharmonikern, seither stand er am Pult zahlreicher bedeutender Klangkörper, so u. a. beim BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, dem Orchestre de l´Opéra national de Paris oder der London Sinfonietta. Gastdirigate führten ihn an bedeutende Opernhäuser wie u.a. die Staatsoper Berlin, das Teatro Comunale di Bologna, die Semperoper Dresden oder die Opéra National de Paris. 2018 erschien bei Sony Classical seine CD mit Werken des zeitgenössischen spanischen Komponisten Benet Casablancas, gespielt von der London Sinfonietta. Für seine Einspielung von Mascagnis Iris mit der Berliner Operngruppe wurde er als Dirigent des Jahres für den OPUS Klassik 2021 nominiert.



Booklet für Pietro Mascagni: Zanetto

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