Album Info

Album Veröffentlichung:
2010

HRA-Veröffentlichung:
27.05.2014

Das Album enthält Albumcover

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  • 1You And Your Heart03:13
  • 2To The Sea03:30
  • 3No Good With Faces03:31
  • 4At Or With Me03:58
  • 5When I Look Up00:58
  • 6From The Clouds03:06
  • 7My Little Girl02:21
  • 8Turn Your Love03:12
  • 9The Upsetter03:49
  • 10Red Wine, Mistakes, Mythology04:03
  • 11Pictures Of People Taking Pictures03:20
  • 12Anything But The Truth02:54
  • 13Only The Ocean03:40
  • Total Runtime41:35

Info zu To The Sea

To the Sea, the fifth studio album from surfer/songwriter Jack Johnson, features 13 new tracks, all of which are destined to become the official summer 2010 soundtrack for collegiate volleyball games, post-graduation car wash fundraisers, and spontaneous beach blanket siestas everywhere.

„Nice guys finish… first, in the case of Jack Johnson. The surfer, filmmaker and middle-of-the-road acoustic songwriter has never pushed any creative envelopes with his pleasantly forgettable fare, yet his last two albums were UK number ones. Neither Sleep Through the Static (2008) nor In Between Dreams (2005) received much in the way of praise from the music press, but Johnson is in the same mould as Katie Melua: a musician whose fortunes appear impervious to negative reviews, rendering opinions expressed in pieces such as this absolutely irrelevant.

Indeed, such is the armour plating surrounding Johnson’s material that one wonders, while one writes, what the point is of even penning a review that won’t influence a potential buyer’s decision. The conclusion: to be objective, to relay the globally significant background of To the Sea and what’s to follow. That the album follows in the sonic footsteps of what’s come before should go without saying (whoops), and that it’s as challenging as committing a felony in a Grand Theft Auto video game (not very) is another needless statement of abject obviousness. But what’s not apparent from these songs is just how brilliant a man their maker is.

Not musically, you understand. Jack Johnson realises his strengths, limited as they are, and plays to them. Should he ever stretch himself as a musician the results could be fascinating – think The Beach Boys before Pet Sounds, and what they felt capable of afterwards – but right now he’s operating in a comfort zone that should guarantee continued commercial success. But here’s where the brilliant bit comes in: he doesn’t need the money. All profits from touring this record, all around the world, are to go to charities supporting the environment and the arts. He will strive to offset all carbon emissions. He even recorded this in two solar-powered studios. The music might be lightweight, but Johnson is a man on a serious mission, and should be applauded accordingly.

Johnson’s behaviour, his philanthropy and awareness-raising activities in the name of saving this world, should stir other globally known and financially stable artists into doing similar. Pretty though these songs occasionally are – even the harshest critic must concede that My Little Girl and Anything But the Truth are lovely – they’re of secondary importance to their creator’s enthusiasm in other, more important areas. It’s enough to have one forgiving the prevalent listlessness of the man’s catalogue, almost.“ (Mike Diver, BBC Review)

Jack Johnson, vocals, guitar, ukulele, Mellotron, percussion
Zach Gill, melodica, piano, Wurlitzer organ, percussion, background vocals
Adam Topol, glockenspiel, drums, percussion, background vocals
Merlo Podlewski, percussion, background vocals

Recorded at the Solar Powered Plastic Plant, Los Angeles, CA, and The Mango Tree, Hawaii
Engineered by Robert Carranza
Mastered by Bernie Grundman
Produced by Jack Johnson and Robert Carranza

Digitally remastered

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Jack Johnson
ist mit seinen letzten beiden Studioalben in etwas düstere klangliche Ecken aufgebrochen, und auch E-Gitarren, eigentlich ja nicht gerade sein Markenzeichen, spielten in seinem Sound plötzlich eine größere Rolle als zuvor. Diesen Sommer kehrt der relaxte Allrounder aus Hawaii jedoch mit seinem sechsten Studioalbum „From Here To Now To You“ zu seinen Wurzeln zurück: Er unterstreicht auf Albumlänge, dass er der wahre Meister des Folkrock-mit-Surf-Vibe-Genres ist, auch wenn er abermals das Klangspektrum erweitert und Neues in seinen Sound einfließen lässt. Komplett auf der Akustikgitarre geschrieben und später mit anderen Instrumenten erweitert, klingt „From Here To Now To You“ absolut old-school und satt zugleich, und die emotionalen Geschichten, die Johnson in seinen Songtexten auspackt, sind so unprätentiös und ehrlich wie selten.

Zudem ist „From Here To Now To You“, aufgenommen im eigenen Mango Tree Studio in Hawaii, das erste Album nach längerer Zeit, das wieder gemeinsam mit Mario Caldato, Jr. – dem Produzenten (Beastie Boys, Super Furry Animals, Seu Jorge) von Johnsons Hit-Album „In Between Dreams“ (2005) – und Ben Harper entstanden ist; Harper hatte für Johnsons allererste Single „Flake“ die Slide-Guitar beigesteuert. Indem Jack Johnson natürlich auch seine angestammte Band, bestehend aus Adam Topol, Merlo Podlewski und Zach Gill, ins eigene Studio geholt hat, versprüht das sechste Album insgesamt die für ihn so typische Wärme, während die Songs, obgleich sie ganz schlicht und schnörkellos anmuten, extrem vielschichtig sind und eine breite Palette von Stimmungen und Emotionen abdecken.

Der wohl größten Einfluss auf „From Here To Now To You“ hatte seine Familie, wie Johnson betont, und so beginnt das Album auch mit „I Got You“, einer regelrechten Hymne, die der mitunter pfeifende Sänger seiner Frau Kim widmet, und schließt mit einem Track namens „Home“: Hier widmet er sich dem eigenen Wohnsitz, dem Wildwuchs drum herum, dem zunehmenden Mond darüber, während die Gitarren jedes einzelne Detail noch greifbarer machen. Seiner Tochter hingegen ist „You Remind Me Of You“ gewidmet, ein ernstes und doch verspieltes Stück, in dem zurückgelehnte Scat-Gesänge auf kleine Seitenhiebe gegen die eigenen Leistungen als Vater treffen („Daddy made you messy/And your mama made you neat“). Mit „Never Fade“ richtet er sich dann wieder an seine Frau und blickt auf die erste Begegnung der beiden zurück, der, wie die gefühlvollen Zeilen unterstreichen, auch die Fans letztlich viel zu verdanken haben: „You see I knew right then/That this could last so long/I went home that night/I wrote my first love song“. Wer weiß, welche Songs uns sonst entgangen wären...

Doch Johnson präsentiert auf „From Here To Now To You“ auch ganz andere Themen: Mal sind es Geschichten über die Jugend und deren Tatendrang, mal ist es die Sorge um die Zukunft unseres Planeten. So versetzt er sich auf „Washing Dishes“ in die Rolle eines Tellerwäschers mit einer Vision („I’ve been washing dishes/Singing from the bottom/But one day I’ll be running this place/And one day I could take you away“), während das ähnlich programmatisch betitelte „Tape Deck“ den Zuhörer in eine Ära entführt, in der Johnson noch erfolglos versuchte, seine erste richtige Rockband zusammenzubekommen: „And all of the girls will be in the front row/But in the end we just chickened out/Because we can’t sing, we can only shout.“ Zum Glück schreit er heute nicht mehr so.

„Ones and Zeros“ klingt wiederum ganz anders; etwas düster, von britischem Folk beeinflusst, widmet sich Johnson der Umwelt und problematisiert die sich immer noch rasant weiter ausbreitende Technikobsession der Menschheit: „Into a world where boys and girls/Are holding hand-held devices/While they’re eating and they’re sleeping/And they’re dreaming of the prices.“ Außerdem finden sich auf dem neuen Album noch ein Liebeslied, das er dem ganzen Universum widmet („Don’t Believe A Thing I Say“), und eine astreine Popnummer inklusive Handclaps („Shot Reverse Shot“) – wobei der eher surrealistisch anmutende Songtext im letzteren Fall sowohl von Trickaufnahmen und Schere-Stein-Papier-Spielen handelt...

Obwohl sein unverkennbarer Gesang und die Akustikgitarre auf „From Here To Now To You“ ganz klar das Fundament darstellen, strickt Johnson seine Klanglandschaften auch mit einer Vielzahl anderer Instrumente; unter anderem mit Ukulele, Melodica, Bass-Kalimba, Glockenspiel und einem Wurlitzer Piano. Auf „Change“ ist dann wieder die Slide-Gitarre von Ben Harper zu hören, und die Klänge aus Harpers Weissenborn-Lapsteel intensivieren die melancholische Grundstimmung, in der Johnson seine Worte über das Älterwerden präsentiert. Allerdings klingt „From Here To Now To You“, trotz gelegentlicher Melancholie-Anflüge, insgesamt optimistisch und „easy“, wie man das von Johnson kennt; verantwortlich dafür sei besonders die einzigartige Chemie mit Caldato (mit seinen brasilianischen Wurzeln), der heute noch immer mit einem Bein in Rio wohnt und mit Johnson nicht nur den Hang zum Reggae teilt.

Auch Hawaii ist stets ein großer Einfluss, denn der „island boy“ kann offenbar gar nicht anders, als seine geliebte Heimat, den Vibe der paradiesischen North Shore immer wieder im Songwriting durchschimmern zu lassen: „From Here To Now To You“ entstand größtenteils auf der eigenen Veranda, um daraufhin ganz dicht am Meer im eigenen Studio aufgenommen zu werden, was natürlich auch bedeutet, dass es immer wieder Pausen gab, in denen Schwimmen und Surfen im Sonnenuntergang auf dem Programm standen... die innere Balance, die Leichtigkeit, die ein derartiger Lebensentwurf und ein derartiger Schaffensprozess mit sich bringen, garantieren wohl auch die ungekünstelte Leichtigkeit seiner Kompositionen.

„‘To The Sea’ war eher eine Art Übergang, ein Zwischenstopp, würde ich sagen, aber dieses neue Album fühlt sich wie eine Rückkehr nach Hause an“, so Johnson, der seit nunmehr zehn Jahren zusammen mit seiner Frau eine eigene Nonprofit-Organisation für mehr Aufklärung in Umweltfragen betreibt. Während er sich auf dem Hit-Album „To The Sea“ (2010; Platz #1 in UK, USA, #4 in D) und schon davor mit „Sleep Through The Static“ (2008) intensiv mit dem Tod geliebter Menschen aus engstem Familienkreis befasst hatte, klingt „From Here To Now To You“ sehr viel befreiter, fröhlicher, ohne dabei jedoch auf den nötigen emotionalen Tiefgang oder große Geschichten zu verzichten, mit denen sich die Zuhörer (unbedingt) identifizieren sollen: „Obwohl es sehr persönliche Dinge sind, die ich da auspacke, sie also wahrhaftig sind, sind sie zugleich doch auch allgemein genug formuliert, dass die Zuhörer sie auf ihre eigene Lebenssituation übertragen können“, meint der Sänger, der zudem ein dermaßen begnadeter Geschichtenerzähler ist, dass sein ganzer Ansatz – der Tonfall, die Stimmung, die Weltsicht – seit Jahren immer mehr Fans ansteckt und begeistert. Wie wichtig den Fans diese Geschichten sind, belegen nicht zuletzt die Zahlen: über 19 Millionen Alben hat Jack Johnson seit der Veröffentlichung seines Debütalbums „Brushfire Fairytales“ verkauft. Mit „From Here To Now To You“ legt er nicht nur das nächste Kapitel vor, sondern gibt seinen Fans mit jedem einzelnen Song die Möglichkeit, ihr eigenes Leben in den Songs zu entdecken: „Das ist mir wahnsinnig wichtig“, sagt er, „und darin besteht auch der eigentliche Trick für mich, in dem Punkt die richtige Balance zu finden. Bei mir läuft das so: Ich schreibe zunächst einen Song und überprüfe dann, ob ich ihn mit dem Rest der Welt überhaupt teilen kann“, so Johnson, der im Herbst durch Nordamerika und Europa touren wird. „Und letztlich entscheide ich mich dann meistens doch dafür, weil ich einfach mal davon ausgehe, dass die Leute so oder so jedes X für ein Y ersetzen, also sich selbst da reindenken. So wird daraus am Schluss dann ihre eigene Geschichte.“

Dieses Album enthält kein Booklet

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