Teuscher, Im, Renard, Köninger, Wey, Obst, Henschel, Pantelić, Akademie für Alte Musik Berlin & Michael Hofstetter
Biographie Teuscher, Im, Renard, Köninger, Wey, Obst, Henschel, Pantelić, Akademie für Alte Musik Berlin & Michael Hofstetter
Michael Hofstetter
dirigiert seit über 30 Jahren an vielen renommierten Opernhäusern, bei Orchestern und Festivals.
Dazu zählen unter anderem die Bayerische, die Hamburgische und die Stuttgarter Staatsoper, das Theater Basel, das Theater an der Wien, die Royal Opera Copenhagen, die Welsh National Opera, die English National Opera, die Houston Grand Opera, die Canadian Opera Company Toronto, die Händelfestspiele Karlsruhe sowie die Händelfestspiele Halle, die Salzburger Festspiele, das Orchestre National d‘Île de France und viele andere mehr.
Der gebürtige Münchner begann seine Karriere an den Theatern in Passau und Wiesbaden und war außerdem Professor für Orchesterleitung und Alte Musik an der Universität Mainz.
Als Generalmusikdirektor/ Chefdirigent prägte er das Stadttheater Gießen (1998-2000 sowie 2012-2019), die Ludwigsburger Schloßfestspiele (2005-2012), das Genfer Kammerorchester (2000-2006) sowie das Stuttgarter Kammerorchester (2006-2013), das recreation Große Orchester Graz und das von ihm mitgegründete styriarte Festspielorchester Graz (2010-2016).
Seit Januar 2020 ist Michael Hofstetter Intendant und Geschäftsführer der Internationalen Gluck Festspiele Nürnberg, seit der Spielzeit 2021/22 Erster Gastdirigent des Tölzer Knabenchores.
Im Fachmagazin »Opernwelt« wurde Michael Hofstetter in der jährlichen Kritikerbefragung mehrmals als 'Dirigent des Jahres' nominiert; u.a. 2011 mit seiner Produktion von Hasses »Didone Abbandonata« am Prinzregententheater München und 2013 für seine Leistungen als Generalmusikdirektor in Gießen. Für sein Engagement im Bereich Operette erhielt er die Robert-Stolz- Medaille, seine Arbeit bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen wurde mit dem Horst-Stein-Preis gewürdigt.
Michael Hofstetter veröffentlichte zahlreiche Einspielungen bei OehmsClassics sowie bei den Labels cpo, Orfeo, Deutsche Grammophon, SONY und Virgin Records. Die CD »Rossini: Arien und Ouvertüren« erhielt 2008 den »Orphée du meilleur interprète« der Académie du Disque Lyrique Frankreich, die CD »Hasse reloaded« wurde in die Bestenliste 2012, die CD »A Gentle Tenor« in die Bestenliste 2024 der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen.
Akademie für Alte Musik Berlin
1982 in Berlin gegründet, gehört die Akademie für Alte Musik Berlin (kurz Akamus) heute zur Weltspitze der historisch informiert spielenden Kammerorchester. Neben zahlreichen internationalen Gastspielen u. a. in New York, Tokio, London und Buenos Aires ist Akamus im Kulturleben seiner Heimatstadt Berlin ein zentraler Pfeiler. Seit über 35 Jahren gestaltet das Orchester eine Abonnement-Reihe im Konzerthaus Berlin. An der Staatsoper Unter den Linden widmet sich das Ensemble seit 1994 regelmäßig der Barockoper. Musiziert wird unter der wechselnden Leitung seiner Konzertmeister Bernhard Forck und Georg Kallweit, seiner Konzertmeisterin Mayumi Hirasaki sowie ausgewählter Dirigent:innen. Besonders mit René Jacobs verbindet das Ensemble eine enge und langjährige künstlerische Partnerschaft. Darüber hinaus leiteten in jüngster Zeit Emmanuelle Haïm, Bernard Labadie, Paul Agnew, Diego Fasolis, Fabio Biondi, Rinaldo Alessandrini und Christophe Rousset das Orchester. Mit Solist:innen wie Isabelle Faust, Kit Armstrong, Alexander Melnikov und Carlo Vistoli arbeitet Akamus regelmäßig zusammen. Gemeinsam mit der Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests entstand Dido & Aeneas (Musik von Henry Purcell), die bislang gut hundert Aufführungen von Berlin bis Sydney erlebte. Besonders hervorzuheben ist die mehr als 30-jährige Zusammenarbeit mit dem RIAS Kammerchor sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks und der Audi Jugendchorakademie. Aufnahmen des Ensembles wurden mit allen Preisen ausgezeichnet, darunter der Grammy Award, Diapason d’Or, Gramophone Award, Choc de l’année sowie der Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik. 2006 erhielt das Orchester den Telemann-Preis der Stadt Magdeburg, 2014 die Bach-Medaille der Stadt Leipzig.
