Cover Stradihumpa

Album info

Album-Release:
2018

HRA-Release:
23.03.2018

Label: ACT Music

Genre: Jazz

Subgenre: Crossover Jazz

Album including Album cover Booklet (PDF)

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Formats & Prices

FormatPriceIn CartBuy
FLAC 44.1 $ 15.00
  • Georg Breinschmid:
  • 1Miniature04:21
  • Jörg Duda:
  • 2Duetto, Op. 55: Andante Con Moto02:20
  • 3Duetto, Op. 55: Allegro Capriccioso04:30
  • Florian Willeitner:
  • 41+1=3 the Abstraction of Beauty09:46
  • Georg Breinschmid:
  • 5Schnabulescu Bandini07:25
  • Henryk Wieniawski:
  • 6Etude in G-Moll, Op. 1804:04
  • Christof Dienz:
  • 7Concertino Vom Lande: Der Wankende Traktorfahrer03:37
  • 8Concertino Vom Lande: Am Abend Dann05:09
  • 9Concertino Vom Lande: Beim Fernsehen01:58
  • Johan Halvorsen:
  • 10Passacaglia06:04
  • Jan Koetsier:
  • 11No. 4 (Unterkagner Ländler) (Unterkagner Ländler)00:50
  • 12No. 5 (Unterkagner Ländler) (Unterkagner Ländler)02:43
  • João Bosco:
  • 13Latin Lover02:28
  • Antonio Bazzini:
  • 14Le Ronde des Lutins05:15
  • Total Runtime01:00:30

Info for Stradihumpa

Betörende Liaison zwischen Violine und Tuba, weltweit einzigartig! Welcher Tubist träumt nicht davon: Ein Duo mit einer schönen Geigerin! Ein intimes Verschmelzen in ätherischen Klängen, versüßt durch optische Betörung im langen schwarz glänzenden Kleid… Nun ja, Träume sind nun mal Schäume und die Schaumkrone der Begeisterung ist dann doch eine rein männliche Angelegenheit: Das weltweit einzigartige Duo von Tuba und Violine, bestehend aus zwei der schillerndsten Vertreter ihrer Zünfte: Andreas Martin Hofmeir und Benjamin Schmid.

So unterschiedlich die Instrumente, so ähnlich doch die beiden Lebensläufe von Schmid und Hofmeir: Beide sind ECHO Klassik Preisträger und Professoren am renommierten Salzburger Mozarteum, beide in Klassik wie Jazz zuhause.

Benjamin Schmid ist ein „Könner in der Liga der führenden Geiger seiner Generation“ (Der Standard, AT). Der aus Wien stammende Österreicher gastiert auf den wichtigsten Bühnen der Welt mit namhaften Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, Philharmonia Orchestra London, Petersburger Philharmoniker, Concertgebouw Orchester Amsterdam oder dem Tonhalle Orchester Zürich. Ohne Zweifel kann man Schmid als kompletten Geiger bezeichnen: Seine solistische Qualität, die außerordentliche Bandbreite seines Repertoires – neben den üblichen Werken etwa auch die Violinkonzerte von Hartmann, Gulda, Korngold, Muthspiel, Szymanowski, Weill, Lutoslawski oder Reger - und insbesondere auch seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz machen ihn zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil.

Die musikalische Neugier des Tubisten Andreas Martin Hofmeir ist schier unbegrenzt. Der Grenzgänger zwischen verschiedenen Genres zählt zu den besten und vielseitigsten Instrumentalisten der Gegenwart. Als Solist konzertierte er u.a. mit den Münchner Philharmonikern, dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin und der NDR Radiophilharmonie. Er war Gründungsmitglied und Tubist der bayerischen Kult-Band LaBrassBanda und er steht neben seiner Tätigkeit als klassischer Musiker auch als gefeierter (Musik-)Kabarettist auf der Bühne.

Neben bekannten „Klassikern“ in neuem Gewande wie der „Passacaglia“ von Halvorsen über ein Thema von Händel oder der „Etudes Caprices“ von Wieniawski sowie dem halsbrecherischen „Le Ronde des Lutins“ von Bazzini stehen vier Originalkompositionen im Mittelpunkt von „Stradihumpa“:

Hofmeirs Haus- und Hofkomponist Jörg Duda steuerte ein ausgesprochen klassisches und virtuoses „Duetto“ bei, während in Christof Dienz’ „Concertino vom Lande“ österreichische Morbidität federführend ist: Dem stotternden ersten Satz („Der wankende Traktorfahrer“) folgt die kunstvoll auskomponierte abendliche Langeweile („Am Abend dann“), die schlussendlich nur durch den gemeinsamen Fernsehgenuss gebrochen werden kann: „Beim Fernsehen“ zitiert zwischen der stilisierten Zapp-Unruhe mehrere Sendungs- und Werbethemen aus der österreichischen Fernsehlandschaft, wie z.B. Sport aktuell, McDonalds, Hornbach oder die Tagesschau.

„1+1=3: The Abstraction Of Beauty“ ist das Werk des jungen und vielversprechenden Komponisten Florian Willeitner, der bei Benjamin Schmid in Salzburg Geige studiert und ihm auch schon ein überaus hörenswertes Violinkonzert gewidmet hat. Ausgehend von einem hymnenhaften Choral entfaltet sich ein fast symphonisches Werk, das, von Jazz, HipHop bis hin zu Prokofjew und John Williams inspiriert, alle technischen und klanglichen Extreme der Instrumente auslotet. Musikalischer Höhepunkt ist dabei das akustische Übergeben des Tubisten in sein Instrument, lethargisch begleitet von einer resignierenden Geige.

Die „Unterkagner Ländler“ stammen von Jan Koetsier, ehemals Dirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Von den insgesamt neun Weisen haben Schmid und Hofmeir die zwei schönsten ausgewählt.

Drei Jazzstücke runden das Album ab: Als „Beinahe-Originalkompositionen“ dürfen die beiden Werke „Miniature“ und „Schnabulescu Bandini“ des österreichischen Tausendsassas Georg Breinschmid bezeichnet werden, wurden sie doch ursprünglich für Geige und Kontrabass geschrieben. Gänzlich vertauschte Rollen findet man dann bei João Boscos „Latin Lover“, denn hier übernimmt die Geige die harmonische Begleitung der Tuba, um schließlich selbst in einer Soloimprovisation zu glänzen.

Benjamin Schmid, Violine
Andreas Martin Hofmeir, Tuba




Andreas Martin Hofmeir
Als „Instrumentalist des Jahres“ zeichnete ihn die Jury des ECHO Klassik 2013 aus und vergibt damit einen der wichtigsten Musikpreise Europas erstmals an einen Tubisten.

Andreas Martin Hofmeir, einer der besten und vielseitigsten Instrumentalisten der Gegenwart, ist ein Grenzgänger zwischen verschiedenen Genres: Der 37-Jährige ist Professor am Mozarteum Salzburg, war Gründungsmitglied und Tubist der bayerischen Kult-Band LaBrassBanda und erhielt sowohl als Kabarettist (u.a. Passauer ScharfrichterBeil) als auch als klassischer Tubist (u.a. ECHO Klassik und Preis des Deutschen Musikwettbewerbs) zahlreiche Auszeichnungen. Er ist Autor und Showmaster, gefragter Solist und Kammermusiker und gibt weltweit Meisterkurse und Workshops.

1978 in München geboren, fand er über Klavier, Schlagzeug und Tenorhorn mit zwölf Jahren zur Tuba. Nach dem Unterricht bei Robert Tucci (Bayerische Staatsoper) studierte er in Berlin (Dietrich Unkrodt), Stockholm (Michael Lind) und Hannover (Jens Björn-Larsen). 2004 gewann er den renommierten internationalen Tubawettbewerb „Città di Porcia“ in Pordenone (Italien), im folgenden Jahr – als erster Tubist in der Geschichte des Wettbewerbs – den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2005 in Berlin. Er war Stipendiat der Orchesterakademien der Berliner und der Münchner Philharmoniker und spielte weiters mit den Wiener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Bamberger Symphonikern und dem Bayerischen Staatsorchester. Von 2004 bis 2008 war er Solotubist im Bruckner Orchester Linz unter Dennis Russell Davies.

Als Solist konzertierte er u.a. mit den Münchner Philharmonikern, dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, der NDR Radiophilharmonie, dem Bruckner Orchester Linz, dem Orchester des Nationaltheaters Mannheim, dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, dem Stuttgarter Kammerorchester, der Neubrandenburger Philharmonie und der Jungen Philharmonie Salzburg.

Mit dem Harfenisten Andreas Mildner gründete er das erste Tuba-Harfen-Duo weltweit und trat bei namhaften Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Festival Mitte Europa, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Internationalen Harfenfestival in Rio de Janeiro auf. Als Kammermusiker spielte er außerdem mit dem Sharoun Ensemble der Berliner Philharmoniker, mit den Blechbläserquintetten der Münchner Philharmoniker und der Bamberger Symphoniker und mit dem Ensemble Heavy Tuba.

Neben seiner Tätigkeit als klassischer Musiker steht Hofmeir seit siebzehn Jahren auch als Kabarettist auf der Bühne. Er spielte und schrieb die Texte für Programme des Musikkabaretts Star Fours und des Wortkabarett-Ensembles Die Qualkommission, mit dem er u.a. beim Passauer ScharfrichterBeil ausgezeichnet wurde. Zusammen mit Roman Deininger schrieb und inszenierte er im April 2008 den Kabarettabend „Der Ball ist wund“ am Landestheater Linz. Seit 2013 tourt er mit seinen musikalisch-kabarettistischen Lesungen „Kein Aufwand!“ und „Kein Aufwand! Teil 2 – Die letzten Jahre“. Beide Teile erscheinen im Februar 2016 als Buch bei btb/Random House und als Hörbuch beim Hörverlag.

Seit Herbst 2014 moderiert Andreas Martin Hofmeir seine eigene Kleinkunstshow “Wer dablost’s?”, in der Künstler verschiedener Genres (Kabarett, Singer/Songwriter, Comedy, Zauberei) auftreten und ihr Glück auf der übelriechenden Tuba-Antiquität Rosalinde versuchen müssen. Hochkaräter wie Hans Well, Matthias Egersdörfer, Markus H. Rosenmüller und Michael Altinger waren schon zu Gast.

Mit der bayerischen Kult-Band LaBrassBanda, in der er seit ihrer Gründung 2007 bis 2013 als Helicon-Spieler den Gegenpart zu Frontmann Stefan Dettl gab, war er „Sieger der Herzen“ beim Eurovision Song Contest und stürmte mit dem drittem Album „Europa“ (Sony) die Top 10 der deutschen Charts.

Auch als Jazzmusiker beschreitet Hofmeir neue Wege. Er ist Mitglied bei European Tuba Power und hat mit André Schwager (Klavier), Guto Brinholi (Bass) und Jay Lateef (Schlagzeug) eine Jazzband gegründet, in der die Tuba als Melodieinstrument eingesetzt wird.

Als Grenzgänger verbindet Hofmeir zunehmend Klassik, Jazz und Kabarett in außergewöhnlichen Crossover-Programmen, in denen er nicht nur als Solist, sondern auch als Moderator, Schauspieler, Kabarettist und Jazzmusiker aus der Bühne steht. 2014 führte er mit den Münchner Philharmonikern ein kabarettistisches Theaterstück mit dem Titel „Lackschuh oder Barfuß“ auf, 2015 gestaltete er das Neujahrskonzert der Bayerischen Vertretung im Konzerthaus Berlin, einen Konzertabend mit dem Titel „In der Tiefe liegt die Kraft“ in der Konzertreihe „Weltmusik“ am Theater Trier und im Rahmen des 360° Festivals der Münchner Philharmoniker den Crossover-Abend “All About That Bass” im Gasteig, jeweils mit Orchester und Jazzband sowie kabarettistischen Einlagen und stets mit großem Erfolg.

Hofmeirs Solokonzerte werden regelmäßig von verschiedenen Rundfunkstationen übertragen, u.a. von BR, NDR, SWR, Deutschlandradio Kultur, Deutschlandfunk und RAI. Mit der Deutschen Bläserphilharmonie spielte er das Tuba Concerto von Martin Ellerby auf CD ein. Seine CDs „Uraufnahmen“ mit ausschließlich Welt-Ersteinspielungen u.a. der Tubakonzerte von Duda, Näther und Roikjer (ECHO Klassik 2013) und „Why not?“ mit Werken für das Duo Tuba & Harfe sind beim Label Genuin erschienen. 2014 erschien seine Solo-CD „On the way“ mit den Münchner Philharmonikern unter Andrew Manze bei Sony Classical.

Andreas Martin Hofmeir spielt Tuben der Marke B&S.

Benjamin Schmid
aus Wien stammend, gewann u.a. 1992 den Carl-Flesch Wettbewerb in London, wo er auch den Mozart-, Beethoven- und Publikumspreis errang. Seither gastiert er auf den wichtigsten Bühnen der Welt mit nahmhaften Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, Philharmonia Orchestra London, Petersburger Philharmoniker, Concertgebouw Orchester Amsterdam oder dem Tonhalle Orchester Zürich. Seine solistische Qualität, die außerordentliche Bandbreite seines Repertoires – neben den üblichen Werken etwa auch die Violinkonzerte von Hartmann, Gulda, Korngold, Muthspiel, Szymanowski, Weill, Lutoslawski oder Reger - und insbesondere auch seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz machen ihn zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil.

Benjamin Schmids rund 50 CDs wurden zum Teil mehrmals mit dem Deutschen Schallplattenpreis ( als einziger Geiger in den Kategorien Klassik und Jazz), Echo Klassik Preis, Grammophone Editor’s Choice oder der Strad Selection ausgezeichnet. Er unterrichtet als Professor am Mozarteum in Salzburg und gibt Meisterklassen an der Hochschule Bern und in weltweiten Masterclasses.

2018 fungiert Benjamin Schmid als künstlerischer Leiter des Internationalen Mozart Wettbewerbs Salzburg.

Über Benjamin Schmid wurden mehrere Dokumentationen und Konzertfilme gedreht, die die herausragende künstlerische Persönlichkeit des Geigers in weltweiter TV-Ausstrahlung festhielten. Benjamin Schmid erhielt den "Internationalen Preis für Kunst und Kultur" seiner Heimatstadt Salzburg, in der er mit seiner Frau, der Pianistin Ariane Haering, und den gemeinsamen vier Kindern lebt.

Benjamin Schmid´s "Sommernachtskonzert" mit den Wiener Philharmonikern unter Valery Gergiev, diesmal mit dem Violinkonzert von Paganini/Kreisler, wurde weltweit im live-TV übertragen und liegt als DVD/CD bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft vor.

Benjamin Schmid ist als einer der wichtigsten Geiger in dem Buch „Die Großen Geiger des 20. Jahrhunderts,“ von Jean-Michel Molkou (Verlag Buchet-Chastel, 2014) porträtiert.

Er konzertiert auf einer der schönsten Stradivari-Violinen, der „ex Viotti 1718“, die ihm die Österreichische Nationalbank zur Verfügung stellt.



Booklet for Stradihumpa

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