monsters Tom Odell
Album Info
Album Veröffentlichung:
2021
HRA-Veröffentlichung:
09.07.2021
Das Album enthält Albumcover
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- 1 numb 02:34
- 2 over you yet 03:38
- 3 noise 01:38
- 4 money 02:56
- 5 tears that never dry 03:24
- 6 monster v.2 02:19
- 7 lockdown 01:56
- 8 lose you again 03:07
- 9 fighting fire with fire 02:39
- 10 problems 00:39
- 11 me and my friends 02:33
- 12 country star 01:36
- 13 by this time tomorrow 02:45
- 14 streets of heaven 03:00
- 15 don't be afraid of the dark 06:07
- 16 monster v.1 02:31
Info zu monsters
Fernab des Lärms um seine vielfältigen Erfolge – drei Top 5-Alben in England inklusive dem Platin-dekorierten Chartstürmer „Long Way Down“, zwei Top 10-Singles, ein Brit-Award 2013 in der Kategorie „Critic's Choice“ gibt es eins, das Tom Odell immer Bodenhaftung verliehen hat: das Schreiben von Songs. Als klassischer Songwriter – der mit einem renommierten Ivor Novello als Songwriter des Jahres ausgezeichnet wurde – hat er sich mehr denn je auf seine Leidenschaft verlassen, als er „numb“ schrieb, seine erste Single für 2021.
Nachdem es in den Jahren 2018 und 2019 über weite Strecken nicht gut um seine mentale Gesundheit bestellt war, schrieb sich Odell aus dem Tief heraus, ließ irgendwann seinen Schutzwall sinken und goss seine Gefühle in neue Musik, die sein viertes Album darstellt, das später in diesem Jahr veröffentlicht wird. Es scheint wie eine kühne kreative Geburt und die Wiederherstellung von Odells Stärke zugleich. Das alles ist auf seiner neuen Single „numb“ hörbar, deren tiefschwarze Molasse mit Odells schlichtem Gesang über kargem Klavier beginnt – „I hold my hand over the flame, to see if I can feel some pain“, singt er – bevor unheimliche, keuchende Elektronik und Schichten abgehackter Beats den Song mit klebriger Schwermut umhüllen.
Inspiriert von den experimentellen Soundlandschaften der Musikerin Mica Levi, wurden die synthetischen Texturen gewissenhaft mit akustischen Verzierungen verschmolzen. „Ich würde sagen, dass es eine Zeit gab, in der ich mich von allem abgekoppelt gefühlt habe“, sagt er über die textliche Inspiration zu „numb“. „Ich hatte das Gefühl festzustecken, als wäre ich im Begriff, den Sinn für Leichtigkeit zu verlieren.”
Odell steht seit er 21 ist als Musiker in der Öffentlichkeit – damals ging sein selbstgeschriebenes erstes Album „Long Way Down“ auf Nr. 1 und brachte ihm eine Top 10-Single (das epische „Another Love“) sowie einen Brit-Award ein. Heute, mit 30, ist Odell klar, dass der Wirbelsturm um sein Debüt eine Arbeitsmoral losgetreten hat, die schließlich zur Besessenheit wurde. Sie erreichte ihren Höhepunkt im September 2019, als Odell, gerade von der Tour mit „Jubilee Road“ zurück, direkt nach LA weiterreiste, um ohne Pause mit dem Schreiben für das nächste Album zu beginnen. „Damals wurde die chronische innere Unruhe, mit der ich schon einige Jahre lang zu kämpfen gehabt hatte, größer.“ Eines Morgens wachte Odell auf und „konnte keine Musik mehr machen“. Ihm war klar, dass sich etwas ändern musste. Am Ende flog er nach Hause, fuhr direkt zum Haus seiner Eltern und fühlte sich langsam besser.
Langsam aber sicher übertrug Odell seine Erfahrungen in Musik. Gleichzeitig wurde ihm bewusst, dass sich der textlich erweiterte Horizont auch in einer Expansion seiner Musik widerspiegeln musste und viele der Songs auf dem Album – die zusammen mit Songwriter Laurie Blundell und Produzent Miles James entstanden sind – neigen zu einem etwas elektronischeren, Bedroom-Pop-Sound, der Odell in den letzten Jahren immer stärker fasziniert hat. Diese neu erwachte Liebe zu selbstgemachtem Elektro-Pop passte zum Ausbruch der Pandemie und so entstanden die Songs auf viel rohere Weise um die Instrumente herum, die er gerade zur Hand hatte, wie Moog-Synthesizer. Dieser Schritt war sowohl den Bedingungen als auch einer Art Forscherdrang geschuldet. Es sind also unheimliche Synthesizer und markerschütternde Beats, die den Sound verstärken. Und obwohl seine neue Musik zum Teil schwerwiegender Natur ist, ist in der Herangehensweise eine Leichtigkeit spürbar, die bedeutet, dass Odell der größte Trick, den Pop zu bieten hat, gelungen ist: Schwermut in strahlenden, freudigen Melodien zu verbergen. In dieser merkwürdigsten aller Zeiten, steht diese neue Musik für den Anfang des zweiten Kapitels von Odells fortwährender musikalischer Reise.
Tom Odell
Tom Odell
is an English singer-songwriter. He released his debut extended play, Songs from Another Love, in 2012 and won the BRITs Critics’ Choice Award in early 2013. His debut studio album, Long Way Down, was issued on June 24, 2013. His second studio album, Wrong Crowd, was released on June 10, 2016.
After studying music in college, he embarked on a decade-long career in which his soul-baring projects have topped charts and won accolades worldwide. Though Odell first came to prominence as a chart-topping artist, it’s never been mainstream success that fuels him. “I never applied to the role of pop star, and I always felt like I was being perceived in the wrong way,” he reflects. As he’s committed further to his own vision—crafting intensely personal songs dealing with mental health struggles, body image issues and beyond— he’s seen the connections spread across the globe. “It alleviates some of the loneliness of existing,” he suggests of why his music has resonated so strongly, “which is what we’re all going through, together.” Odell has amassed a rabid following, with multiple headline world tours, 31 million monthly listeners on Spotify and over 14 billion career streams. His sixth album Black Friday reached number five on Spotify’s Top Album Debut Global Chart and the haunting title track has earned over 700 million combined streams since its late-2023 release. Fans also re-discovered his first ever single, 2012’s “Another Love,” which has become an anthem on TikTok to show solidarity with the people of Ukraine and soared to over four billion plays on Spotify alone. With more imminent from Odell, he continues to push boundaries and unite people through his art.
Dieses Album enthält kein Booklet
