Resistance Igor Levit

Album info

Album-Release:
2026

HRA-Release:
23.10.2026

Label: Masterworks

Genre: Classical

Subgenre: Instrumental

Artist: Igor Levit

Composer: Arnold Schönberg (1874-1951), Ludwig van Beethoven (1770-1827)

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  • Arnold Schönberg (1874-1951): Ode to Napoleon Buonaparte, Op. 41:
  • 1 Schönberg: Ode to Napoleon Buonaparte, Op. 41 16:11
  • Ludwig van Beethoven (1770-1827): Symphony No. 3 in E-Flat Major, Op. 55 "Eroica" (Transcr. for Piano by Franz Liszt, S. 464/3):
  • 2 Beethoven: Symphony No. 3 in E-Flat Major, Op. 55 "Eroica" (Transcr. for Piano by Franz Liszt, S. 464/3): I. Allegro con brio 18:04
  • 3 Beethoven: Symphony No. 3 in E-Flat Major, Op. 55 "Eroica" (Transcr. for Piano by Franz Liszt, S. 464/3): II. Marcia funebre. Adagio assai 18:14
  • 4 Beethoven: Symphony No. 3 in E-Flat Major, Op. 55 "Eroica" (Transcr. for Piano by Franz Liszt, S. 464/3): III. Scherzo. Allegro vivace 05:27
  • 5 Beethoven: Symphony No. 3 in E-Flat Major, Op. 55 "Eroica" (Transcr. for Piano by Franz Liszt, S. 464/3): IV. Finale. Allegro molto 12:09
  • Total Runtime 01:10:05

Info for Resistance

Mit “Resistance” präsentiert Igor Levit ein eindringliches Programm über Freiheit, Macht und den Mut zum Widerstand. Auf dem Album verbindet er Beethovens bahnbrechende Dritte Sinfonie “Eroica” in der virtuosen Klaviertranskription von Franz Liszt mit Arnold Schönbergs politischem Schlüsselwerk “Ode to Napoleon”.

Beethovens ursprünglich Napoleon gewidmete Sinfonie, nach dessen Selbstkrönung zum Kaiser “Eroica” benannt, verkörpert für Igor Levit bis heute menschliche Selbstbehauptung, innere Stärke und künstlerische Unabhängigkeit. Liszts außergewöhnliche Klavierfassung überträgt die orchestrale Kraft der Sinfonie auf das Klavier und gilt als Meilenstein der Transkriptionskunst.

Dem stellt Levit Arnold Schönbergs “Ode to Napoleon” gegenüber. Das 1942 in Los Angeles im Exil entstandene Werk nach einem Text von Lord Byron ist eine kraftvolle musikalische Anklage gegen Tyrannei und Unterdrückung. Mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda und der Wiener Burgschauspielerin Dörte Lyssewski als Sprecherin entstand eine Interpretation von großer Ausdruckskraft und Aktualität.

Igor Levit, Klavier
Dörte Lyssewski, Sprecherin
Kammerakademie Potsdam
Antonello Manacorda, Dirigent




Igor Levit
beginnt die Saison 2014-15 mit Rezitalen, in denen er Schwerpunkte seines Repertoirs, – Bach, Beethoven, Busoni und Schostakowitsch – zur Aufführung bringt und zwar unter anderen in der Alten Oper Frankfurt, im Münchner Prinzregententheater, in der Laeiszhalle Hamburg, im Konzerthaus Berlin, in Kopenhagens Black Diamond, in der Town Hall in Birmingham und in der Tonhalle Zürich. Die Wigmore Hall in London widmet Igor Levit mit drei Solo-Rezitalen eine Portrait-Reihe, deren Finale im Juli 2015 ein Abend mit Musik von Cornelius Cardew und Frederic Rzewski bildet. In London konzertiert Igor Levit desweiteren mit Skrabins Klavierkonzert mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Vladimir Jurowski. Im Frühjahr 2015 tritt Igor Levit wieder im Rahmen des Heidelberger Frühlings auf und setzt seine Arbeit als Künstlerischer Leiter der Kammermusik-Akademie des Festivals fort. Im April und Mai 2015 gibt er seine Orchester-Debüts mit San Francisco Symphony (Heras-Casado), dem Cincinnati Symphony Orchestra (Norrington) sowie mit dem hr-Symphonieorchester und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (Bringuier). Rezital-Debüts stehen an bei den renommierten Reihen der Performing Arts Society in Washington und The Gilmore in Michigan. Im Sommer 2015 ist Igor Levit wieder bei Staatskapelle Dresden (V. Jurowski) sowie bei Deutschlands wichtigsten Festivals zu Gast: den Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern, beim Kissinger Sommer, dem Klavierfestival Ruhr, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen sowie beim Rheingau Festival. Bei der Schubertiade in Österreich setzt er seinen im Herbst 2013 begonnen Beethoven-Sonatenzyklus fort.

Seit 2012 ist Igor Levit Exklusivkünstler bei Sony Classical. Seine erste Einspielung für das Label, die fünf letzten Beethoven Sonaten, erschien im August 2013. Igor Levit wurde dafür im Frühjahr 2014 mit dem BBC Music Magazine Newcomer of the Year Award, den Young Artist Award der Royal Philharmonic Society und dem ECHO Klassik 2014 in der Kategorie „Solistische Einspielung des Jahres (19. Jh.)/Klavier ausgezeichnet. Sein zweites Album für das Label, die Sechs Partiten von Johann Sebastian Bach erschien im August 2014.

Im März 2014 gab Igor Levit sein von Publikum und Kritikern gefeiertes US-Rezitaldebüt in der Park Avenue Armory in New York. Ein weiteres fulminantes Debüt folgte fünf Tage später: als Einspringer für Helene Grimaud spielte Igor Levit Beethovens Viertes Klavierkonzert mit dem City of Birmingham Symphony Orchstra unter der Leitung von Andris Nelsons im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. In derselben Saison gab Igor Levit Debüts mit dem Konzerthausorchester Berlin, dem Royal Scottish National Orchestra und der Königlich Flämischen Philharmonie Antwerpen. Solorezitale führten ihn in die Berliner und die Kölner Philharmonie, das Prinzregententheater München, die Alte Oper Frankfurt, die Queen Elizabeth Hall in London, in das Conservatorio Sala Verdi in Mailand sowie zur Tonhalle Zürich. Im Frühjahr 2014 kehrte Igor Levit zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Schumannfest Düsseldorf zurück sowie zum Festival Heidelberger Frühling. Im Sommer 2014 war er Artist-in-Residence beim Kissinger Sommer sowie beim Festival Mecklenburg-Vorpommern – wo er u.a. sein Debüt mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Tugan Sokhiev gab und mit der Kremerata Baltica sowie mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen konzertierte.

Weitere erfolgreiche Debüts der jüngeren Zeit haben Igor Levit zu den Wiener Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem WDR Sinfonieorchester und Danish National Symphony Orchestra geführt. Rzewski widmete Igor Levit acht Sonaten seines Zyklus “Nano-Sonaten” und komponierte den Zyklus “Dreams II” für ihn, den Igor Levit beim Heidelberger Frühling 2015 uraufführen wird. Darüber hinaus debütierte Igor Levit mit Solorezitalen in der Saison 2012-13 im Rahmen der Konzertreihe „ECHO Rising Stars“ in führenden Konzertsälen Europas und war von 2011 bis 2013 „BBC New Generation Artist“. In diesem Rahmen präsentierte er unter zahlreichen anderen Projekten Frederic Rzewskis Variationswerk „The People United Will Never Be Defeated“, das er darüber hinaus auch in Berlin, Heidelberg, Ludwigsburg, Hannover und Lugano aufführte. Rzewski widmete Igor Levit acht Sonaten seines Zyklus „Nano Sonaten“ und komponiert derzeit ein neues Werk für Igor Levit, das 2015 uraufgeführt werden soll.

Zu Igor Levits Kammermusikpartnern gehören Lisa Batiashvili, Simon Bode, Ning Feng, Julia Fischer, Sol Galbetta, Christiane Karg, Valeriy Sokolov, Jörg Widmann, Maxim Vengerov und Tabea Zimmermann.

Geboren 1987 in Nizhni Nowgorod, übersiedelte Igor Levit im Alter von acht Jahren mit seiner Familie nach Deutschland. Sein Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, absolvierte er mit der höchsten Punktzahl in der Geschichte des Instituts. Zu seinen Lehrern gehören Karl- Heinz Kämmerling, Matti Raekallio, Bernd Goetzke, Lajos Rovatkay und Hans Leygraf. Als jüngster Teilnehmer gewann Igor Levit beim 2005 ausgetragenen International Arthur Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv die Silbermedaille, den Sonderpreis für Kammermusik, den Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Aufführung des zeitgenössischen Pflichtstücks. Igor Levit lebt in Hannover.

This album contains no booklet.

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