Björn Meyer


Biographie Björn Meyer


Björn Meyer
Geboren in Schweden und seit 1996 in der Schweiz zuhause, überschreitet Meyers Musik mühelos stilistische Grenzen und führt den E-Bass weit über sein gewohntes Terrain hinaus. Sein wegweisendes ECM-Soloalbum Provenance (2017), produziert von Manfred Eicher, entwirft das Instrument neu – im Dialog mit der Raumakustik, die Meyer als „zweiten Mitspieler“ seines Solo-Programms beschreibt. Das Album führte ihn auf Konzertbühnen in aller Welt – von der Elbphilharmonie in Hamburg und Ronnie Scott’s in London bis nach Istanbul, Yokohama, Teheran und darüber hinaus.

“.. Meyer hat einen ganz eigenständigen kompositorischen Ansatz für die Solo-Bassgitarre geschaffen. Dieser wird das Instrument ebenso voranbringen, wie auch den Zuhörer emotional berühren.” - John Marley, Jazz Views UK

Neben seiner Solokarriere ist Meyer in unterschiedlichsten musikalischen Genres zuhause. Er arbeitet seit vielen Jahren mit dem tunesischen Oud-Meister Anouar Brahem zusammen und prägt seit drei Jahrzehnten mit dem Trio Bazar Blå die zeitgenössische schwedische Volksmusik. Er leitet das interkulturelle Ensemble Garden of Silence, ist Mitbegründer des Schweizer Quartetts NEN und ist in Projekten mit der afghanisch-deutschen Sängerin Simin Tander, dem englischen Trompeter Tom Arthurs, den iranischen Kamancheh Spieler Misagh Jolaee und dem Gitarristen Mahan Mirarab, dem amerikanischen Harfenisten Park Stickney und vielen weiteren aktiv.

Meyer war eine prägende Kraft in Nik Bärtsch’s Ronin, mit dem er auf den ersten sieben Alben zu hören ist und über ein Jahrzehnt international auf Tournee ging. Eine langjährige kreative Partnerschaft verbindet ihn zudem mit dem Schweizer Komponisten und Musiker Don Li.

Ausgezeichnet mit dem Schweizer Musikpreis (2019) und dem Musikpreis des Kantons Bern (2018), gestaltet Meyer bis heute die Stimme des E-Basses neu – über Kulturen, Genres und Traditionen hinweg.



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